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Wacklige Abwehr kostet Opladen den Sieg

Lokalsport: Wacklige Abwehr kostet Opladen den Sieg
Auf dem Weg zum Korb: Opladens Nicola Happel, die vier Punkte erzielte. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Das Team von Mario Kyriasoglou musste gegen Wolfenbüttel eine 56:70-Niederlage hinnehmen und verliert Platz vier aus den Augen. Der Trainer haderte vor allem mit der Defensivleistung seiner Mannschaft. Von Sebastian Laule

Gegen die Großen der Liga will es einfach nicht gelingen. Nach den Niederlagen gegen Hannover, Göttingen und Neuss klappte es für BBZ Opladen auch im vierten Anlauf nicht, gegen einen der Mitkonkurrenten um die Play-off-Plätze zu punkten. Gestern gab es gegen Wolfenbüttel eine 56:70 (26:31)-Niederlage, Platz vier rückt bei nun vier Zählern Rückstand auf den kommenden Gegner Berlin erstmal aus der unmittelbaren Schlagdistanz.

"Das sind die wichtigen Spiele, in denen wir nicht an Boden verlieren dürfen. Es wäre wichtig, auch mal eines der Topteams zu schlagen", hatte Mario Kyriasoglou im Vorfeld gefordert. Seine Mannschaft fand aber nur zaghaft in die Partie, das erste Viertel ging wie schon in Neuss klar an den Gegner, wenn auch nicht so deutlich wie zuletzt (11:17). Im zweiten Abschnitt fand BBZ dann besser zu seinem Rhythmus (15:14), der Rückstand ließ sich aber nicht nennenswert verkürzen.

Nach der Pause folgte dann der vorzeitige K.o.-Schlag für die Gastgeber. Zwar kam BBZ hochmotiviert aus der Kabine und konnte auf zwei Punkte verkürzen, dann allerdings schlugen Wolfenbüttels Nordamerika-Importe Lakevia Boykin (20) und Raelyn Price (21/12 Rebounds) zu. Am Ende besorgten die beiden über die Hälfte der Gästepunkte. Kyriasoglou zeigte sich leicht konsterniert: "Prince hat in dieser Phase mit uns gemacht, was sie wollte."

Generell hatte der Coach in der Defensive einige nicht erklärbare Missstände ausgemacht: "Wir hatten zum ersten Mal in dieser Saison richtig gravierende Mängel bei der Abstimmung in der Manndeckung."

Auch die Offensive blieb vieles schuldig. Kyriasoglou: "Für ein Heimspiel hatten wir eine schwache Quote, wir haben noch nie so viele freie Würfe verballert." Das von ihm erwartete "Spiel auf Augenhöhe" gab es erst im letzten Viertel, aber da hatte das Wolfpack schon 13 Punkte Vorsprung (38:51).

BBZ kämpfte bis zuletzt wacker und versuchte nochmal alles, doch der Gegner ließ sich von nichts aus der Ruhe bringen, weshalb ihm auch mit dem Dreier durch Katharina Brühl der letzte Höhepunkt des Spiels gehörte. Kyriasoglous Fazit: "Am Willen und am Einsatz hat es nicht gelegen, aber das Glück, das uns dann zum Schluss in einigen Szenen gefehlt hat, haben wir uns in den drei Vierteln davor auch nicht genug verdient."

BBZ: Krick (19), Happel (4), Wolff (2), Worms (10), Henning (4), Nettersheim (17), Weiß, Marcus, Prudent, Simonis.

Quelle: RP
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