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Lokalsport
Wechselbad der Gefühle für Leverkusens Volleyballerinnen

Leverkusen. Zwei Spiele innerhalb von knapp 24 Stunden - das klingt nicht nur hart, für die Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 scheint es eine Krux zu sein. An Doppelspieltagen tut sich das Team von Headcoach Zhong Yu Zhou beinahe schon traditionell schwer. Das vergangene Wochenende sollte daher wieder ein Wechselbad der Gefühle werden. So gewann Bayer zunächst überlegen beim noch sieglosen VCO Schwerin. Am Samstag markierte das 3:0 (25:11/25:10/25:21) einen eigentlich sehr guten Einstand ins Wochenende. Gestern allerdings unterlag der TSV 0:3 (21:25/21:25/24:26) in Hamburg. Von Tobias Brücker

Zhou hatte vor VT Hamburg gewarnt. Schließlich verfüge das Team über viele erfahrene Spielerinnen. In ihrer Zeit im Oberhaus, das sie nur aufgrund fehlenden Geldes verlassen mussten, hätten sie viel gelernt. Die Niederlage ist aber eher nur ein Ausrutscher in den vergangenen Wochen, die für den TSV doch gut verliefen.

Tabellenführer Köln hätte den bereits vor dem 17. Spieltag vier Punkte betragenen Vorsprung auf Leverkusen ausbauen können. Wie Bayer musste die Mannschaft von der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) zweimal ran, konnte jedoch ebenfalls nur eines der Matches gewinnen. Einer 0:3-Niederlage in Stralsund folgte ein 3:1 in Schwerin.

Mit nun insgesamt 41 Punkten steht Köln somit weiterhin auf dem ersten Platz. Dahinter folgt Leverkusen, das bisher 37 Zähler sammelte. Doch es bleibt eng. Der zweite Rang ist für den TSV keinesfalls gesichert. Stralsund ist in dieser Spielzeit überraschend stabil in seinen Leistungen. In ihren 17 Partien gewann die Mannschaft aus dem Nordosten zwölf Mal - nur ein Spiel weniger als Bayer. Und doch sind die beiden Teams in der Tabelle gleichauf.

In zwei Wochen stehen sich Köln und der TSV in der Domstadt gegenüber. Das Spiel wird wohl darüber entscheiden, ob die Meisterschaft noch zu erreichen ist. Erst Mitte März reisen Zhou und seine Schützlinge nach Stralsund.

Quelle: RP
 
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