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Westdeutsche Meisterschaften: Molitor dominiert

Lokalsport: Westdeutsche Meisterschaften: Molitor dominiert
Katharina Molitor warf den Speer auf siegreiche 53,21 Meter. FOTO: birkenstock
Leverkusen. Bei den Westdeutschen Meisterschaften in Recklinghausen freuten sich die TSV-Athleten über insgesamt achtmal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze. Insbesondere der Speerwurf sowie der Stabhochsprung waren fest in Leverkusener Hand.

Dass die Siege im Speerwurf nur über Leverkusener Athleten gehen würden, war abzusehen. Bei den Frauen dominierte Katharina Molitor. Sie ließ ihren Speer auf 53,21 Meter fliegen und sicherte sich damit vor Siebenkämpferin und Vereinskollegin Alina Biesenbach (43,25 Meter) die Goldmedaille. Nicht weniger souverän präsentierte sich Patrick Walecki im Speerwurf der Männer. Mit über zwölf Metern Vorsprung und einer Weite von 73,63 Meter ging der klare Sieg an den Athleten von Trainer Helge Zöllkau.

Im Stabhochsprung sehen die Ergebnislisten ähnlich aus. Bei den Frauen sprang Franziska Kappes mit 3,95 Meter zum Sieg. Bei den Männern standen mit Robin Pieper und Anri Mulin gleich zwei TSV-Athleten auf dem Siegerpodest. Robin Pieper entschied den Wettkampf mit 5,05 Meter für sich. Anri Mulin bekam für 4,85 Meter die Bronzemedaille überreicht.

Ein Kunststück gelang 400-Meter-Hürdenläufer Nils Weispfennig. Mit seinem Sieg in 52,79 Sekunden wurde er nicht nur seiner Favoritenrolle gerecht, sondern bestätigte auch auf die Hundertstel genau seine persönliche Bestleistung.

Für einen weiteren Doppelsieg sorgten Ferderike Hogrebe und Julia Schaefers. Über 400 Meter entschied Hürdenspezialistin Hogrebe das Leverkusener Duell für sich (54,65 Sekunden).

Zwei weitere Siege gingen auf das Konto der TSV-Mittelstreckler. Über 5000 Meter lief Taher Belkorchi in 14:36,02 Minuten zum klaren Erfolg. Den 800-Meter-Titel der Frauen sicherte sich Carolin Walter mit Saisonbestleistung in 2:06,13. In ihrem Sog freute sich auch Lena Menzel, die nach einer von Verletzungen geplagten Vorbereitung in letzter Minute auf den Zug zur Deutschen Meisterschaft aufspringen konnte. In 2:09,84 Minuten unterbot die Athletin von Coach Tobias Kofferschläger die Norm für die Meisterschaften in Nürnberg (24. bis 26. Juli) um 16 Hundertstel und wurde Sechste. Im Diskuswurf der Männer wurde Benedikt Stienen Vizemeister. Mit 56,94 Meter musste er sich nur Daniel Jasinski (TV Wattenscheid) geschlagen geben. Weitspringer Benjamin Weßling wurde mit 6,97 Meter Dritter.

(erer)
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