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Witzhelden leistet Gencler Schützenhilfe

Lokalsport: Witzhelden leistet Gencler Schützenhilfe
Die Fußballer von Genclerbirligi fieberten in Witzhelden mit. Der Sieg des VfL bedeutete zugleich den Klassenerhalt der Opladener. FOTO: uwe miserius
Rhein-Wupper. Zwar musste Genclerbirligi zittern, aber durch das 5:4 des VfL gegen Haan bleiben die Opladener in der Liga. Schlebusch II beweist Moral, Lützenkirchen gewinnt auch ohne Schiedsrichter - und Bergfried gewinnt mit eingewechseltem Trainer. Von Markus Neukirch

Kreisliga A Solingen: VfL Witzhelden - SSVg Haan 5:4 (2:4). Die erhoffte Schützenhilfe für Genclerbirligi Opladen, das damit die Klasse hält, kam - wenn auch mit reichlich Verspätung. Mit einer Abordnung waren die Opladener an den Scharweg gereist und spätestens ab der 23. Minute geschockt: Die Haaner trafen nach einem erneut haarsträubenden Fehler zum Zwischenstand von 1:4 - und machten es noch einmal spannend, was Genclers Klassenerhalt anging. "Wir waren eigentlich die klar bessere Mannschaft, haben aber hinten absolut unnötige Fehler gemacht, die der Gegner genutzt hat", erklärte Witzheldens Coach Ralf Job.

Max Ohm traf kurz vor der Halbzeitpause zum 2:4. in der Pause nahm sich Job seine ersatzgeschwächte Elf in der Halbzeit zur Brust. "Es ist etwas lauter geworden, weil wir uns so nicht aus der Saison verabschieden wollten", erläuterte Job, der sich auf seine Routiniers in der Schlussphase verlassen konnte.

Roberto Strigari verkürzte in der 80. Minute auf 3:4. Arne Thelen traf 100 Sekunden später zum Ausgleich - und markierte fünf Minuten vor dem Ende sogar noch das 5:4. "Das Ergebnis entspricht unserer Leistung. Ich bin froh, dass wir uns für den Aufwand belohnt haben", sagte Job. Ob er den eigentlich schon zurückgetretenen Thelen für die kommende Saison reaktivieren kann, ließ Job offen. "Nach dem Vorbereitungsplan hat er jedenfalls gefragt", meinte der Trainer.

VfL: Schwolle, Strauß (61. Fischer), Fiebig, Heitzer, Sciannimanica, Poppelreuter, Nahnsen, Ohm, Thelen, Baron (75. Boddenberg), Strigari.

SSV Lützenkirchen - Post Solingen 4:1 (1:0). Ohne richtigen Schiedsrichter fand die Partie statt, weil der eigentlich angesetzte nicht erschienen war. Um ein Nachholspiel zu verhindern, erklärte sich ein Solinger bereit, zu pfeifen - und machte das aus Sicht von SSV-Coach Detlev Strehlke ordentlich: "Die Teams haben es ihm allerdings auch leicht gemacht. Es war eine absolut faire Partie", befand Strehlke, der sich über die Tore von Dennis Marquet (40. und 60.) - jeweils auf Vorlage von Robin Seinsch - und Sascha Demir auf Vorlage von Marquet und von Seinsch freute.

SSV: Kast, Pinnow, Brügge (70. Behringer), Fritsche, Stelzmann, D. Marquet, Roos, O. Hartl (46. Riesche), Badicke (46. Demir), Seinsch, Rohde.

Kreisliga A Köln: SV Schlebusch II - SC West 3:3 (2:2). Dreimal zurückgelegen, dreimal ausgeglichen - Coach Markus Müller war zufrieden mit der Leistung seines Teams. "Die Jungs haben alles gegeben und der Unterbrechung getrotzt", sagte er. Der Schiedsrichter rasselte in der 49. Minute mit Manuel Lombo zusammen, konnte nicht mehr weitermachen und musste durch Patrick Seul (Bayer 04), der danach noch die Bezirksliga-Partie pfiff, ausgetauscht werden. Pascal Mayer gelang der erste Ausgleich gegen starke Kölner (17.), Adil Ben Abdellah der zweite (44.), Niklas Grob der dritte (89.). Marc Kuhlewind sah zudem Gelb-Rot (66.).

SVS II: Kuske, Urban, Maurice Mayer, Reis, Schultes, Kuhlewind, Grob, Ben Abdellah, Dantz (62. Probst), Pascal Mayer (88. Kurt), Lombo (73. Bialek).

Bergfried Leverkusen - Weiler-Volkhoven 5:3 (1:0). Trainer André Fanroth musste eine Wettschuld einlösen und die letzte halbe Stunde noch als Feldspieler ran - und fast hätte der SVB noch seine 4:0-Führung verspielt. "Mit einem Mann weniger wurde es bedrohlich", gab sich Fanroth selbstironisch. Jonas Völkel (1:0/41.), Kevin Sivakumar (2:0/50.), Patrick Schneider (3:0/52.), Mercel Heßdörfer (4:0/63.) und Hagen Langer (5:2/(75.) trafen.

Bergfried: Mondorf (46. Wefers), Esser, Bothe, Rekus (60. Klaebe), Volkel, Hillebrands, Heßdörfer, Sivakumar, Schneider, Langer, Shoky (60. A. Fanroth).

Quelle: RP
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