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Witzhelden überlegen, aber nicht effektiv

Lokalsport: Witzhelden überlegen, aber nicht effektiv
Jens Boddenberg (li.) traf zum 1:0 für den VfL Witzhelden. Sein Tor war die Grundlage für die letztlich sogar etwas enttäuschende Punkteteilung gegen den Favoriten aus Baumberg. FOTO: MISERIUS
Rhein-Wupper. In der Kreisliga kam der VfL Witzhelden zu einem 1:1-Unentschieden gegen die Sportfreunde Baumberg II. Trainer Ralf Job haderte vor allem mit der Chancenverwertung seines Teams. Chancenlos war hingegen Genclerbirligi Opladen in Richrath. Von Lars Hepp und Markus Neukirch

VfL Witzhelden - Spfr. Baumberg II 1:1 (0:0). Zu einem Achtungserfolg kamen die Kreisliga-Fußballer des VfL Witzhelden. Am gestrigen Nachmittag holte die Mannschaft von Trainer Ralf Job trotz personeller Probleme durch das 1:1-Unentschieden gegen den Tabellenfünften aus Baumberg einen wichtigen Zähler. "Eigentlich hätten wir die Begegnung nach der Chancenverteilung mit 8:2 für uns entscheiden müssen. Leider haben wir nicht sonderlich effektiv gespielt. Alles in allem bin ich mit diesem Auftritt aber sehr zufrieden", sagte der Trainer nach einer abwechslungsreichen Partie.

In Halbzeit eins passierte allerdings noch nicht viel, beide Teams neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld. In der 50. Minute war Jens Boddenberg mit dem Führungstreffer für den VfL zur Stelle. In der Folgezeit hätten Daan Nahnsen und Markus Koss sogar erhöhen müssen. Doch eine Viertelstunde vor dem Ende profitierten die Baumberger von einem Abspielfehler der Witzheldener - und erzielten den 1:1-Ausgleich. Kurz vor Schluss kam Roberto Strigari nach einem Alleingang noch zur Chance, das Spiel für den VfL zu entscheiden, doch sein Versuch landete in den Armen des Gäste-Keepers.

Tuspo Richrath - Genclerbirligi Opladen 4:0 (1:0). Durch die deutliche Niederlage beim direkten Konkurrenten in Langenfeld-Richrath finden sich die Fußballer von Genclerbirligi Opladen wieder mitten im Abstiegskampf wieder. "Wir haben es leider nicht geschafft, uns mit einem Sieg entscheidend aus der Gefahrenzone zu befreien. Diesmal lief bei uns nicht viel zusammen", resümierte Trainer Göksel Senkaya, der zuletzt relativ zuverlässig Punkte mit seinem Team einfuhr. Gegen Richrath zeigte sich Gencler allerdings von seiner schlechtesten Seite. In der 28. Minute kassierten die Gäste den 0:1-Rückstand, zwischen der 56. und 60. Minute klingelte es zwei weitere Male im Kasten von Torhüter Erkan Demircan. Damit war die vorzeitige Entscheidung zugunsten der Platzherren gefallen. Kurz vor dem Abpfiff erzielten die Richrather noch den vierten Treffer und meldeten sich damit selbst eindrucksvoll im Kampf um den Klassenerhalt zurück.

Kreisliga A Köln: Bergfried Leverkusen - Mülheim-Nord 3:0 (2:0). Ebenso souverän wie diszipliniert lösten die Leverkusener ihre Aufgabe und haben nun mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Ein Vorsprung von elf Zählern ist auf dem Konto. In der turbulenten Anfangsphase mit zwei Gelben und einer Roten Karte für die Gäste setzten erst Patrick Schneider nach einem feinen Solo (4.), und dann Daniel Hillebrands per Nachschuss nach einem Freistoß (8.) mit ihren Toren Wirkungstreffer - und sorgten für Sicherheit. In der Schlussphase vergab Kapitän Daniel Hillebrands einen Strafstoß (90.). Nach einem weiteren Platzverweis für einen Kölner (Gelb-Rot in der zweiten Minute der Nachspielzeit) setzte Philipp Babilon mit seinem Tor den Schlusspunkt. Zufrieden war Coach André Fanroth mit dem Spiel aber trotzdem nicht. "Es war keine gute Partie von uns. Die Überzahl haben wir nicht gut genutzt. Das Ergebnis passt aber", meinte er.

Weiler-Volkhoven - SV Schlebusch II 1:0 (0:0). Es läuft weiter nicht viel zusammen beim SV Schlebusch II. Auch beim Vorletzten gelang den Schwarz-Gelben kein Sieg. "Leider ist die Luft bei dem einen oder anderen Spieler raus. Hinzu kommt, dass wir nicht in Topform sind", sagte Trainer Markus Müller, der Manuel Lombo und Pascal Mayer (beide Magen-Darm-Infekt) ersetzen musste.

"Es war eigentlich ein typisches 0:0. Weiler hat gewollt, gekämpft, gemacht - und wir haben nicht gekonnt, nicht viel gewollt und zu wenig gemacht", erklärte Müller. Eric Dantz vergab die einzige nennenswerte Möglichkeit der Gäste. Schlussmann Patrick Kuske entschärfte die einzige Chance des Gegners. Das Tor fiel, als der SVS dachte, der Ball wäre im Seitenaus gewesen - und das Spielen einstellte. "Kann man so machen, aber dann darf man sich auch nicht wundern", merkte Müller sarkastisch an.

Quelle: RP
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