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Lokalsport
WM-Aus für Rode und Naidzinavicius

Leverkusen. Alles Daumendrücken in Leverkusen half nicht: Die Handball-Weltmeisterschaft ist für die beiden Bayer-Spielerinnen Kim Naidzinavicius und Jennifer Rode zu Ende. Mit der deutschen Nationalmannschaft qualifizierten sie sich zwar für das Achtelfinale. Dort unterlagen sie aber Europameister Norwegen mit 22:28 (10:15) und haben nun wohl nur noch theoretische Chancen auf die Teilnahme an der Olympia-Qualifikation.

Bei aller Trauer über verpasste Ziele dürfen die beiden Elfen wie die gesamte deutsche Auswahl stolz sein über einige starke Team-Leistungen in einem Turnier, in das sie mit einer deutlichen Pleite gegen Frankreich (20:30) gestartet waren. Neben Pflichtsiegen über Argentinien (33:13) und den Kongo (37:19) glänzte die Auswahl auch bei der knappen Niederlage gegen Weltmeister Brasilien (21:24) - vor allem aber beim 40:28 gegen Asienmeister Südkorea.

Nicht nur der Coach von Achtelfinalgegner Norwegen - immerhin einer der heißesten Titelanwärter der WM - sieht die junge Mannschaft auf einem guten Weg. Auch Keeperin und Ex-Elfe Clara Woltering ist optimistisch. "Wir sind natürlich enttäuscht über das Ausscheiden. Aber wir haben uns weiterentwickelt. Ich habe jedenfalls einige tolle Ansätze gesehen", sagte sie. In sechs Partien kam Naidzinavicius als Stammspielerin auf etwas mehr als die Hälfte der Spielzeit, erzielte 14 Treffer (26 Versuche) und war mit 22 Assists beste deutsche Vorlagengeberin. Als Neuling gönnte der Bundestrainer Rode immerhin rund 80 Minuten Einsatzzeit. Die nutzte sie zu drei Treffern (6 Versuche).

Weiter mit dem TSV geht es für die Beiden am 30. Dezember. Dann steht das Heimspiel gegen Bad Wildungen auf dem Programm.

(kre)
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