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Lokalsport
Wolf: Göppingen-Spiel wird in der Abwehr entschieden

Leverkusen. Das Panorama in Göppingen ist traumhaft schön. Vom Mittelzentrum im mittleren Tal der Fils haben Besucher einen tollen Ausblick auf die Schwäbische Alb und deren Vorläufer. Mit Bergwandern und anderen Vergnügungen hat der Besuch von Bayers Handballerinnen in Göppingen zwar (leider) nichts zu tun, aber Steigungen und Höhen haben auch sie im Kopf - allerdings im sportlichen Sinne. Nach drei Siegen am Stück (im Pokal und der Liga) wollen die Elfen mit einem weiteren Erfolg morgen ihre Punktezahl und das Selbstvertrauen noch einmal steigern und in der Tabelle weiter nach oben klettern. Von Tobias Krell

Aber diese nächste Hürde ist hoch - es gilt also, (im übertragenen Sinne) einige Höhenmeter zu machen. Denn Göppingen hat schon für einige kleinere Überraschungen gesorgt und hält sich deshalb nicht zu Unrecht bislang im vorderen Tabellendrittel. "Das wird nicht einfach. Wir haben Respekt", versichert Trainerin Renate Wolf. Bange ist der Chef-Elfe allerdings auch nicht. Sie sieht durchaus gute Chancen - zumindest dann, wenn ihre Schützlinge die zuletzt ansteigende Formkurve fortsetzen.

Den Schlüssel für den Erfolg sieht Wolf eindeutig in der Arbeit gegen den Ball - zuletzt die Paradedisziplin der Leverkusenerinnen. "Ich lege mich fest: Die bessere Abwehr gewinnt dieses Spiel", betont die Trainerin. Und dazu gehören aus ihrer Sich hohe Konzentration und genau das richtige Maß an Aggressivität und Bissigkeit.

Göppingen dürfte für Anne Jochin wohl noch zu früh kommen. Aber die Rückkehr des erfahrenen Rückraum-Asses deutet sich an. Gesund ist sie schon einmal, dürfte rein theoretisch also schon eingesetzt werden. Sie hat aber naturgemäß noch etwas Rückstand und befindet sich darum noch im Aufbautraining. Die Hoffnung ist groß, dass sie in absehbarer Zeit nicht nur fit wird, sondern auch an ihre Leistung vor der Verletzung anschließen kann. "Dann kann Joschi wieder eine sehr wichtige Spielerin für uns sein", ist Wolf überzeugt. Etwas länger muss sie sich wohl gedulden, ehe die zweite Langzeitverletzte zurückkehrt. Denn ein Ende der Zwangspause für Elisa Burkholder ist derzeit nicht in Sicht. Allerdings hat sie bislang auch nicht eine so zentrale Rolle gespielt wie Jochin, ihr großes Talent jedoch ohne Zweifel schon angedeutet.

Terminiert ist inzwischen auch das Pokalspiel gegen den TuS Metzingen. Das wird nächste Woche Sonntag um 16 Uhr in der Ostermann-Arena angepfiffen.

Quelle: RP
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