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Leverkusen
Stadt stellt ab 2017 System für die Müllgebühr um

Leverkusen. Die Leverkusener bekommen ein neues Berechnungssystem für die Abfallentsorgung. Die Müllabfuhr wird künftig über zwei Werte, die Grundgebühr und die Leistungsgebühr, berechnet. Bislang wird dafür in der Regel der Personenmaßstab genutzt.

Voraussichtlich im März erhalten alle Grundstückseigentümer oder die Verwalter eine schriftliche Erläuterung des Systems. Die Betroffenen müssen dann eine "Eigenerklärung" an die Stadt schicken, auf der das bisher genutzte Mülltonnenvolumen angegeben werden soll. Wer dies nicht macht, muss für das "Regelvolumen" bezahlen.

Die Grundgebühr fällt unabhängig von der Mülltonnengröße an.

Die Leistungsgebühr richtet sich nach der Größe der Restmülltonnen. Es gibt:

- das "Regelvolumen" mit 40 Litern Volumen pro Person. Das sind zehn Liter mehr, als bislang nach Satzung festgelegt war.

- das "Mindervolumen": 30 Liter

- das "Mindestvolumen": 25 Liter. Wer "umsichtige" Abfallvermeidung betreibt, kommt mit den 30 Litern aus. Wer dazu die Eigenkompostierung hat, kann die 25-Liter-Variante beantragen.

(US)
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