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Leverkusen
Stadtchef Buchhorn besucht Biofrontera

Leverkusen: Stadtchef Buchhorn besucht Biofrontera
Der Vorstandsvorsitzende von Biofrontera, Professor Hermann Lübbert, führte den Oberbürgermeister durch die Räume des Unternehmens. FOTO: miserius
Leverkusen. Der Leverkusener Oberbürgermeister zeigte sich bei einer Führung durch die Räume des Unternehmens überrascht. Von Sebastian Fuhrmann

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn zeigte sich überrascht von dem, was er sah. "Ich habe einen anderen Eindruck bekommen, als ich es zunächst erwartet hatte. Hier ist Entwicklung, hier ist Forschung", sagte er. "Ich habe ein Unternehmen kennengelernt, das anders denkt als viele andere, bei denen ich bislang zu Gast gewesen bin."

Buchhorn war gestern beim Leverkusener Biotechnologie-Unternehmen Biofrontera zu Gast und wurde vom Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, Professor Hermann Lübbert, durch die Räumlichkeiten geführt. Es war der erste Besuch des Politikers in dem Unternehmen. "Das, was ich gesehen habe, ist sehr erfolgversprechend", sagte Buchhorn.

Biofrontera - dieser Name ist eng mit einem weiteren Namen verwoben: Ameluz. So heißt das erste verschreibungspflichtige Medikament der Firma. Es ist ein Medikament gegen aktinische Keratosen, also gegen sonneneinstrahlungsbedingte Hautveränderungen, über das der Vorstandsvorsitzende informierte. Derzeit bereitet Biofrontera den Sprung auf den US-Markt vor. Die Zulassungsunterlagen wurden bereits eingereicht. Mit der endgültigen Zulassung wird im kommenden Sommer gerechnet, daneben auch mit einer weiteren Zulassung.

In Europa soll das Medikament quasi den nächsten Schritt machen - es soll auch als Behandlungsmittel gegen Basalzellkazinome zugelassen werden, grob übersetzt also gegen bösartige Tumore auf der Haut. Derzeit beschäftigt das Leverkusener Unternehmen 47 Mitarbeiter, die in Richtung des Stadtchefs einen Wunsch äußerten: "Das Einzige, was man tun könnte, ist die Zufahrt zu regeln. Wenn wir auf das Gelände wollen, müssen wir mit den Autos durch das Wohngebiet." Das stört vor allem die Anwohner am Hemmelrather Weg.

Quelle: RP
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