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Tsv Bayer 04
Die Cheerleader "Wildcats" machen sich selbstständig

Leverkusen. Die Leverkusener "Wildcats", die bislang dem TSV Bayer 04 Leverkusen angehören, starten ab dem 1. Juli als eigener Verein. Die Cheerleader haben sich nach eigenen Angaben für den Weg in die Eigenständigkeit entschieden, um in ihrer Organisation sowie im Trainings- und Wettkampfbetrieb unabhängiger zu werden. "Der gesamte Trainings- und Wettkampfbetrieb mit allem, was dazugehört bis hin zu großen Reisen, ist so aufwendig, dass wir glauben, diese Aufgaben als reiner Cheerleading-Verein in Eigenverantwortung flexibler lösen zu können", erläutert Team-Managerin Anette Schmitz.

Dabei gehen die "Wildcats" keineswegs im Unfrieden: "Wir sind dem TSV dankbar für die Zeit, in der der Verein uns unterstützt hat", sagt Schmitz. TSV-Geschäftsführerin Anne Wingchen kann den Schritt der "Wildcats" nachvollziehen: "Insbesondere bei den Trainingsmöglichkeiten sind wir bei der Vielzahl unserer Angebote an Grenzen gestoßen", berichtet sie, bedauert den Abgang dennoch. "Die äußerst engagierte Nachwuchsarbeit der Cheerleader und ihre zahlreichen Erfolge haben unseren Verein unheimlich bereichert.

" Die neue Heimat der "Wildcats Cheerleader Leverkusen" wird die Turnhalle in Manfort im Innovationspark Leverkusen, die derzeit gebaut wird. Hier bekommen die Sportlerinnen vom Hallenbetreiber gegen ein Entgelt umfangreiche Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Die Zeiten zahlreicher Erfolge von Deutschen Meisterschaften und Top-Platzierungen bei Europa- und Weltmeisterschaffen sollen so fortgeführt werden. Aktuell sind 220 Cheerleader beim TSV gemeldet, davon sind 160 unter 18 Jahre alt.

Die Verbundenheit zum TSV Bayer 04 bleibt in Form von regelmäßigen Auftritten bei Sportveranstaltungen bestehen. RP

Quelle: RP
 
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