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Leverkusen
Stadthalle Opladen: Die Baugenehmigung ist da

Leverkusen. Die Baugenehmigung liegt jetzt vor, die ersten Vorbereitungen für den Umbau der Stadthalle Opladen zum asiatischen Restaurant samt Konferenzeinheit sollen nun unmittelbar beginnen, sagt Rechtsanwalt Peter Mauel, der die chinesischen Investoren Yi Chen und Meiling Chen in dem Genehmigungsverfahren berät. Von Ludmilla Hauser

"In diesem Jahr soll alles fertig werden, die Gastronomie eröffnen", berichtet der Opladener Anwalt. Die ehemalige Stadthalle soll zu einem asiatischen Eventrestaurant umgebaut werden. Äußerlich bleibt die Stadthalle, wie sie ist, innen soll es im Restaurant asiatische Küche verschiedener Länder geben - mit Live-Cooking-Bereich, verschiedenen Ess-Bereichen, Bar, kleiner Bühne, Galerie. Im ersten Obergeschoss ist ein Konferenzbereich geplant. Bis zu 350 Gäste können im Eventrestaurant samt Konferenzbereich Platz finden, "je nach Bestuhlung", sagt Mauel. Als die Pläne bekannt wurden, hatte der Anwalt gesagt, die Chinesen hätten die Stadthalle in Millionenhöhe cash gekauft, steckten in den Umbau noch einmal mehr als eine Million Euro.

Bis zum jetzigen Eintreffen der Baugenehmigung war es ein etwas längerer Weg - 2013 hatte Mauel die Pläne der Chinesen vorgestellt: "Die Bereiche Deckentragkonstruktion, Belüftung, Brandschutz, Verkabelung, Nachbarn, Lärmschutz, Verkehrskonzept stellten sich alle als sehr komplex heraus. Ich glaube, es gibt kein Gutachten, das wir nicht eingeholt und bei der Stadt eingereicht haben."

Währenddessen lief der Hotelbetrieb nebenan weiter. Aber auch hier planen die Chens die Renovierung. "Wenn die gröbsten Arbeiten im Restaurantbereich vorbei sind, soll auch der Hotelbereich aufgearbeitet werden. Später sollen die Gäste vom Hotel direkt in den Gastro- und den Konferenzbereich gehen können."

Das Thema Karneval in der Stadthalle ist vom Tisch: "Der vorherige Eigentümer der Stadthalle hatte mit der Stadt einen Vertrag, in dem er sich verpflichtet hat, die Halle Vereinen zur Verfügung zu stellen", fasst Mauel zusammen. "Er hat dann aber festgestellt, dass es wirtschaftlich unvertretbar sei, die Halle nur für diesen Zweck vorzuhalten, weil es immer weniger Veranstaltungen gab." Der Voreigentümer habe den Vertrag mit der Stadt gekündigt. Dies sei auch Stand der Dinge jetzt.

Quelle: RP
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