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Leverkusen
Stadtrat stimmt für den Neubau der Feuerwehrzentrale

Leverkusen. Der Leverkusener Stadtrat hat gestern den Bau der Feuerwehrzentrale auf den ehemaligen Bayer-Parkplätzen nahe Kurtekotten (Edith-Weyde-Straße) einstimmig genehmigt.

Allerdings: Die Fraktion Bürgerliste hatte vor der Abstimmung schon den Ratssaal verlassen. Feuerwehrdezernent Frank Stein kritisierte dieses Verhalten in einer persönlichen Erklärung so: "Das ist politische Feigheit von der Bürgerliste. Das hat die Feuerwehr Leverkusen nicht verdient. Die Bürgerliste hätte ja auch mit Nein stimmen können."

Dazu muss man wissen: Die Fraktion Bürgerliste, speziell Ex-Feuerwehrmann Karl Schweiger und Fraktionschef Erhard Schoofs, haben immer den neuen Feuerwehr-Standort an der Kölner Stadtgrenze kritisiert. Der sei einsatztaktisch ein Fehler. Die Stadtexperten sehen dies anders.

Beauftragt mit Bau und Unterhaltung der Feuerwehr- und Rettungswache werden soll die Firma Madora aus Pullach. Sie soll auch Bereiche für die Unterbringung des Löschzuges Wiesdorf der Freiwilligen Feuerwehr schaffen. Bisher steht die Feuerwehrzentrale an der Stixchesstraße (neben TÜV). Das Projekt wird als Lebenszyklusmodell auf 25 Jahre abgeschlossen. Pro Jahr wird die Stadt dafür 3,8 Millionen Euro zahlen, also insgesamt 95 Millionen Euro (plus Anpassungskosten). Dies soll günstiger sein als ein in städtischer Verantwortung finanzierter Bau.

(US)
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