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Leverkusen
Stadtrundgang zum Bahnstandort Opladen

Leverkusen. In Opladen gibt es am Sonntag, 21. August, drei Rundgänge, mit denen der Geschichtsverein den Ausstellungsschwerpunkt der Villa Römer thematisch in die Stadt tragen will. Das preußische Jahrhundert: Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914, heißt die Ausstellung, die noch bis 18. Dezember im Haus der Stadtgeschichte zu sehen ist.

Rund um die Villa werden das ehemalige industrielle Zentrum an der Wupper und die zugehörigen Fabrikantenvillen am Frankenberg vorgestellt. Dazu werden Informations-Schilder entlang der Balkantrasse, der ehemaligen Eisenbahnstrecke Opladen-Lennep, aufgestellt. Außerdem wird im Bereich der Neuen Bahnstadt Opladen auf die erhaltenen Spuren der Geschichte Opladens als Eisenbahnerstadt aufmerksam gemacht.

Die Tour geht um 14.30 Uhr los. Treffpunkt ist die Villa Römer in der Haus-Vorster Straße oder um 15 Uhr das Wupsi-Fahrgast-Center, Freiherr-vom-Stein-Straße 1. Der Rundgang ist kostenfrei, Spenden indes werden gern entgegengenommen.

Der Bahnhof Küppersteg wurde 1844 der erste Bahnhof in Leverkusen (der Köln-Mindener-Gesellschaft). So erhielt die damalige Bürgermeisterei Anschluss ans Eisenbahnnetz. 1867 folgte dann ein eigener Bahnhof für Opladen (der Bergisch-Märkischen Eisenbahn) im Stadtgebiet. 1881 erfolgte die Inbetriebnahme einer dritten Linie. Opladen wurde somit Knotenpunkt mit eigenen Betriebswerken. Diese Voraussetzungen bildeten die Grundlage der Einrichtung des späteren Ausbesserungswerkes im Jahre 1903, welches die Stadtentwicklung und das Stadtbild über viele Jahre maßgeblich prägte.

An 14 Aussichtspunkten, die man zu Fuß oder per Fahrrad erreichen kann, wird dieser Teil der Stadtgeschichte am kommenden Sonntag erlebbar gemacht.

(sabl)
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