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Leverkusen/Jeckenbach
Stadtwerke: Erste Windräder sind in Betrieb

Leverkusen/Jeckenbach. Mit fünf Millionen Euro ist die Energieversorgung Leverkusen (EVL) an dem Stadtwerke-Verbund Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) beteiligt. Der hat nun seine ersten Windräder im rheinland-pfälzischen Jeckenbach in Betrieb genommen, teilt die EVL mit. Baubeginn war im Februar dieses Jahres. Innerhalb von fünf Monaten wurden zwei 199 Meter hohe Windkraftanlagen errichtet. Sie sollen jährlich rund 12.000 Megawattstunden umweltfreundlichen Strom produzieren. "Rechnerisch entspricht dies der Stromversorgung von 4000 Zwei-Personen-Haushalten", sagt EVL-Geschäftsführer Rolf Menzel.

Die zwei Anlagen in Jeckenbach wurden im Frühjahr von TEE als erstes Windprojekt - und zwar an Land, im Fachjargon: "onshore" - in das Portfolio übernommen. Bereits Anfang des Jahres hatte der Verbund zwei Photovoltaik-Freiflächenanlagen im brandenburgischen Pritzen und Schipkau gekauft.

"Mit Jeckenbach sind bereits 25 Megawatt an Wind- und Photovoltaik-Leistung in Betrieb. In den kommenden Jahren wird das TEE-Portfolio weiter ausgebaut", kündigt Menzel an. Bis Ende 2018 sollen Onshore-Windparks und Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einer Gesamtleistung von mindestens 275 Megawatt aufgebaut werden.

40 Stadtwerke und Energieversorger sind an der im August 2015 gegründeten TEE beteiligt. Sie will eine halbe Milliarde Euro in den Ausbau der Erneuerbaren Energien investieren.

Mit der Inbetriebnahme der zwei Windräder ist die EVL schon einen Schritt weiter als bei einem anderen Projekt in einem Stadtwerke-Verbund: Ein Kohlekraftwerk in Hamm-Uentrop war nicht wie geplant ans Netz gegangen.

(sug)
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