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Leverkusen
Statt Kreisel kommt Ampel an die Neue Bahnallee/Fixheider Straße

Leverkusen. Viel Diskussion zu den Tagesordnungspunkten gab es bei den Politikern der Bezirksvertretung II in dieser Woche nicht, dabei stand etliches zum Thema Verkehr an: Von Ludmilla Hauser

Anschluss der Neuen Bahnallee an die Fixheider Straße Lediglich Markus Pott (Opladen plus) merkte an: "Schade, dass wir an dieser Stelle nur einen Ampelübergang bekommen." Und genau darum geht es in dem Beratungspapier zum Thema.

Ursprünglich sollte von der Fixheider Straße aus eine in Richtung Westen hochführende Rampe zu einem auf der Robert-Blum-Straße geplanten Kreisverkehr führen. Den gibt es aber nun nicht. "Mangels Flächenverfügbarkeit", notiert die Stadt, "lässt sich ein Kreisverkehr mit der erforderlichen Zufahrtsrampe nicht umsetzen." Stattdessen ist an der Stelle jetzt ein "mit Lichtsignalen (Ampeln) gesteuerter Knotenpunkt vorgesehen". Die Stadt bestätigt, dass ihr an dieser Stelle nicht genügend eigene Flächen gehören, um den Kreisel bauen zu können, und der Zukauf von benötigten Flächen nicht funktioniert habe. Die Bezirksvertreter stimmten dem Beratungspapier zu. Der Bauausschuss hatte Anfang Februar darüber positiv entschieden.

Verkehrsspiegel auf der Feldstraße, Einfahrt Torstraße, "sodass für Fahrer, die sich auf der Straße "Am Quettinger Feld" befinden und, von Osten kommend, auf die Feldstraße abbiegen möchten oder, sie überquerend, in die Torstraße einfahren möchten, ersichtlich ist, ob sich von Norden Fahrzeuge nähern", heißt es in einem Bürgerantrag. "Als Autofahrer muss man aus oben aufgeführten Gründen gefährlich weit auf die Feldstraße vorrücken, um sich eventuell nähernde Fahrzeuge von rechts sehen zu können. Dies birgt das Risiko des Zusammenstoßes mit Fahrzeugen, die von links kommen." Lucas Melzig (CDU) merkte an: "Eigentlich müsst an diese unübersichtliche Stelle ein Kreisel." Ingrid Samusch vom Straßenverkehrsamt warnte die Politiker: "Ein solcher Spiegel gaukelt nur Verkehrssicherheit vor. Generell gibt es ja klare Regelungen in der Straßenverkehrsordnung, an die sich jeder halten muss. Insofern lehnen wir Verkehrsspiegel in der Regel ab." Dennoch: Die Politiker gaben dem Bürgerantrag statt.

Direktzugverbindung Opladen-Düsseldorf Geschlossen stimmte der Bezirk einem Antrag des Ratsbündnisses aus CDU, Grünen und Opladen plus zu, der sich mit der Wiedereinrichtung einer direkten Zugverbindung von Opladen zum Düsseldorfer Hauptbahnhof einsetzt. So soll Pendlern der derzeit noch umstiegsbehaftete Weg gen Landeshauptstadt erleichtert werden. Die Stadt hat dem Wunsch bereits an den zuständigen Zweckverband Nahverkehr Rheinland weitergeleitet. Der Bezirk III stimmte gestern zu. Das Thema steht auch im Rat am 29. Februar zur Diskussion.

Quelle: RP
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