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Leverkusen
Tankstellen-Hubschrauber kehrt bald zurück

Leverkusen: Tankstellen-Hubschrauber kehrt bald zurück
Erwarten ihren Hubschrauber in den nächsten zwei Wochen an der Alkenrather Straße zurück (v. l.): Biljana, Thomas und Tom-Leon Spehar. FOTO: Ralph Matzerath
Leverkusen. Ein silberfarben lackiertes Antonov-Flugzeug steht zwischen Waschstraße und Einfahrt; innen erinnert die Tankstelle mit gepolsterten Sitzen und eine Retro-Jukebox an ein amerikanisches Diner aus den 1950ern. "Ich mag ausgefallene Dinge", sagt Thomas Spehar.

Er ist Besitzer der Tankstelle an der Alkenrather Straße. Seit rund vier Jahren zierte außerdem ein Hubschrauber in Aral-Blau das Dach der Tanke. Vor knapp einer Woche war das Fluggerät verschwunden. "In einer Facebook-Gruppe zu Leverkusen kamen dann jede Menge Kommentare", berichtet Spehar. Manche mutmaßten scherzhaft, der Helikopter würde nun auf eine Tankstelle in deren Nähe kommen, andere befürchteten, die exotische Tankstellen-Ausstattung sei nun fort. "Jemand schrieb, dass er gerne mit seinen Kindern hier tanke und es sehr traurig sei, dass der Hubschrauber nun weg ist", sagt der Tankstellen-Besitzer. Er scheint immer noch verdutzt über die Aufmerksamkeit, die der abwesende Helikopter erregt hat.

Doch wo ist das Schmuckstück des Tankhäuschens geblieben? "Der Hubschrauber ist in der Lackiererei", sagt Spehar. Knapp zwei Monate nach dem vierten "Geburtstag" am 19. August auf dem Tankstellen-Dach wird das gute Stück lackiert und aufpoliert. Das typische Blau der Aral-Kette soll den Markenfarben der Esso weichen. Auch das Logo soll getauscht werden. An dem Flugzeug sind die ehemals blauen Akzente bereits durch ein knalliges Rot ersetzt worden.

Noch ist die "Umwandlung" der Tankstelle im vollen Gange. "Die blauen Mülltonnen müssen noch durch graue ersetzt werden, die Öl-Theke kommt weg - wir haben noch Einiges zu tun", sagt der Chef. Kurz vor der Umgestaltung der Zapfsäulen und Anzeigetafel kam auch eine neue Waschstraße ins Haus der Tankstelle. Der Trubel soll allerdings nicht mehr allzu lange andauern, berichtet Spehar, und in "zehn oder 14 Tagen soll der Hubschrauber wieder oben stehen" - also kein Grund zur Sorge um den Blickfang beim Tanken, der für manche Bürger mittlerweile fast einen Wahrzeichen-Charakter haben soll, wie der Eigentümer erzählt.

(juz)
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