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Leverkusen
TBL-Kritik: Stadt plant zu wenig Straßensanierungen

Leverkusen. Die städtischen Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) fordern von ihrem Mutterkonzern, der Stadt Leverkusen, mehr Engagement bei der Sanierung von Straßen. "Dies geschieht bei weitem nicht in dem gebotenen Umfang", notiert TBL-Chef Wolfgang Herwig im Risikobericht für 2016. Sein Unternehmen ist nur für die "Unterhaltung" von Straßen da, nicht für grundlegende Erneuerungen. Solche tiefgreifenden Straßenarbeiten hat die Stadt über ihren Etat zu finanzieren (wobei die Anlieger dann kräftig mitbezahlen müssen). Da die Stadt offenbar Straßen verkommen lässt, betreiben die TBL immer mehr Flickerei, die teuer, aber nicht von Dauer sind. Ist eine Straße ganz marode, zahlt der Bürger trotzdem die möglicherweise vermeidbare Erneuerung.

Die TBL haben 2015 einen Gewinn von rund 420.000 Euro eingefahren (Bilanzsumme: 260 Mio Euro), teilte TBL-Vorstand Wolfgang Herwig jetzt mit. Schon 2014 erzielten die TBL rund 300.00 Euro Überschuss. Herwig betont in seinem Beratungspapier, dass die Gewinne trotz der reduzierten Zuschüsse aus der Stadtkasse möglich waren.

(US)
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