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Leverkusen
Theater-Festival der Freien

Leverkusen. Vom 9. bis 14. Juni gibt es eine zweite Auflage des "Festivals der Freien Theater Leverkusen". Das "Freispiel" läuft im Forum-Studio und zeigt gebündelt die Vielfalt der Szene. Von Monika Klein

Komödie und Thriller, Tanz, Klassiker und eine Tragödie – das ganze Spektrum ist vertreten. Das Konzept wurde leicht verändert, erklärt Kulturbüro-Leiterin Anke Spiegel. Zum einen gibt es keine Doppelabende mehr, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass es den Besuchern einfach zu spät wird, wenn zwei Vorstellungen an einem Abend laufen. Außerdem wurde darauf geachtet, Premieren oder Erstaufführungen ins Festival zu bekommen.

Eine Vorstellung (Donnerstag, 11. Juni) ist extra für das "Freispiel" entstanden und wird wohl auch nur in diesem Rahmen gezeigt. "In der Studiobühne könnten wir das gar nicht realisieren", erzählt Erich Schreiner, der drei Kurzdramen des erfolgreichen australischen Autors Daniel Keene ausgewählt hat. Er wird eines dieser Monodramen spielen, außerdem sind Lilo Maaß und Stephan Schindler dabei.

Das "Nicht-Vergessen-Können"

Der Abend steht unter dem Thema "Der Atem der Erinnerung", weil es in allen drei poetischen Stücken um das Nicht-vergessen-können geht. Eröffnet wird das Festival wie im vergangenen Jahr vom Tanztheater Schlebusch, das mit der Produktion vom vergangenen Jahr eine Landesförderung bekommen hat.

Dieses Mal haben sich Anna-Carolin Weber und ihre Tänzerinnen mit dem Frauenbild auseinander gesetzt. Weil der Andrang im letzten Jahr so groß war, wird "Madamski – Ein Tanzbild" gleich an zwei Abenden ( 9. und 10. Juni) aufgeführt.

Das Junge Theater Leverkusen beteiligt sich am Donnerstag, 11. Juni, mit der neuen Produktion "...oder nicht sein?", einer Komödie nach Woody Allen.

Das W.Erk-Theater realisiert am Samstag, 13. Juni, eine Kooperation mit der Schule des Theaters "der Keller" in Köln. Das Stück "Phaedras Liebe" von Sarah Kane nimmt den antiken Mythos auf und erzählt die Geschichte in extremen Bildern von Liebe und Gewalt. Auch dieses Stück hat bei "Freispiel" im Forum Premiere.

Deutsche Erstaufführung

Vermutlich zum letzten Mal wird dort am 14. Juni "Kiss of Death" zu sehen sein, ein Thriller von Simon Williams, der bereits seit Halloween erfolgreich im Hitdorfer Matchboxtheater läuft. Dieses Regiestück von Dirk Volpert, der das Drehbuch auch übersetzte, ist eine Deutsche Erstaufführung.

Quelle: RP
 
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