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Opladen
Treffen der Opladener Volksschüler

Opladen. Mindestens zehn Mal haben sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der früheren Katholischen Volksschule Düsseldorfer Straße nach Ende ihrer Schulzeit schon getroffen. Doch nie feierten sie den Tag ihrer Einschulung, sondern immer den Jahrestag ihres Klassenverbandes. Diesmal, am Samstag in der Bahnhofsgaststätte Opladen, ging es um die 60-jährige Wiederkehr des Kennenlernens.

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Große Klassen gehörten 1950 zum Standard. Von ehemals 27 Mädchen und 20 Jungen, die im 5. Schuljahr von Lehrer Heinrich Freyenberg unterrichtet wurden, waren 23 Frauen und sechs Männer gekommen.

Eine von ihnen, Margret Eulner, konnte erst nach 30 Jahren ausfindig gemacht werden, und das, obwohl sie gleich um die Ecke wohnt. Fast alle anderen blieben in der näheren Umgebung von Opladen, nur wenige zog es in andere deutsche Städte.

Es sei damals ein Novum gewesen, dass Mädchen und Jungen gemeinsam unterrichtet wurden, schilderten die beiden Organisatoren Hubert zur Linden und Dietrich Hermeling. Dieses Verfahren wurde nach 1950 dann auch für eine Weile wieder ausgesetzt und die Geschlechtertrennung erneut eingeführt, bevor das Bildungssystem in den 60er Jahren umfassend reformiert wurde.

Das lag aber sicherlich nicht daran, dass diese Ehemaligen bei Ausflügen in die Leichlinger Sandberge gerne die Gelegenheit ergriffen hatten, für eine Weile zwischen den Hügeln zu verschwinden...

Quelle: RP
 
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