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Leverkusen
Trickbetrüger geben sich als Wasserwerker aus

Leverkusen. In Leverkusen sind wieder Trickbetrüger unterwegs, die sich als Mitarbeiter der Energieversorgung Leverkusen (EVL) ausgeben und auf diesem Weg versuchen, in Wohnungen zu gelangen. Der EVL sind nach eigenen Angaben zwei Fälle aus Mathildenhof bekannt. Bewohnerinnen ließen dort die Trickbetrüger gutgläubig herein. Später stellten die Frauen laut Polizei jedoch fest, dass ihnen Schmuck und Wertgegenstände gestohlen wurden.

Die EVL weist daraufhin, dass ihre Mitarbeiter immer Dienstkleidung und/oder einen Dienstausweis mit Foto tragen. Beauftragte Fremdfirmen hätten den Auftrag dabei. Die EVL-Mitarbeiter nötigten auch keinen, sie in die Wohnung zu lassen. "Wenn es unpassend ist, kommen die Mitarbeiter gerne zu einem anderen Zeitpunkt wieder", versichert EVL-Sprecher Stefan Kreidewolf.

"Wer Zweifel hat, sollte niemanden in die Wohnung lassen, und beim begründeten Betrugsverdacht unverzüglich die Polizei über die 110 anrufen." Außerdem könnten die Kunden über Telefon 0214 8661-661 bei der EVL nachfragen, ob ein Mitarbeiter geschickt wurde.

Weiteres Problem: Anrufer - häufig mit unterdrückter Nummer - die Nachfragen zu Vertragsdetails wie Vertragskontonummern, Kontoverbindungen oder Zählerstände hätten. "Oft lassen diese Anrufer den Kunden im Glauben, im Auftrag der Energieversorgung Leverkusen zu handeln", sagt Kreidewolf. Das sei nicht der Fall. "Die EVL kennt die Vertrags- und Rechnungsdaten ihrer Kunden und fordert weder telefonisch noch an der Haustür auf, darüber Auskunft zu geben."

Die EVL kassiere ohne vorherige schriftliche Terminvereinbarung auch keine ausstehenden Gelder an der Haustür. Falls jemand überrumpelt wurde, könne er sich beim Kundencenter melden. Außerdem bestehe generell innerhalb von zwei Wochen nach Unterschrift die Möglichkeit auf Widerruf.

(sug)
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