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Leverkusen
TSV: nur Spitzenathleten im Kraftraum

Leverkusen. Auf ihrer Mitgliederversammlung im Foyer der Leichtathletikhalle auf der Kurt-Rieß-Anlage zogen die Leichtathleten des TSV Bayer 04 jetzt ein positives Fazit des vergangenen sportlichen Jahrs. Gerade die Jugend gebe mit ihren Leistungen immer wieder Anlass zu Stolz.

Bei den Öffnungszeiten des großen Kraftraums herrschte jedoch etwas Uneinigkeit und Frust zwischen den Mitgliedern. Der war bisher nämlich auch für ehemalige Aktive und nun Breitensportler geöffnet. Seit geraumer Zeit ist dieser jedoch von Nachmittag bis Abend den Spitzenathleten des Vereins vorbehalten und demnach abgeschlossen. Das stört so manchen Senioren, die durch einen Mann vertreten aber auch "kein Fass aufmachen" wollten.

"Wir haben das gemacht, weil in diesen Kraftraum auch Fremde immer wieder reingelaufen sind. Das ist so nicht mehr umzusetzen", bekräftigte Jörn Elberding die Entscheidung. Es handele sich um einen Bundesstützpunkt. Bei den meisten ihrer Art sei der Kraftraum ohnehin rund um die Uhr zugesperrt. "Soweit wollen wir in Leverkusen gar nicht gehen", betonte der ehemalige Athlet und jetzige Trainer und Geschäftsführer. Zudem gebe es in der Leichtathletikhalle einen eigenen, etwas kleineren Raum zum Trainieren. Der werde in naher Zukunft aufgepäppelt und durch weitere Maschinen ergänzt, versprach er. Stabhochspringer Tobias Scherbarth betonte aus Sicht der Athleten: "Ich kann beide Seiten verstehen. Die Kommunikation untereinander fand ich immer sehr angenehm. Wir befinden uns hier zwar im Spitzensport, aber wir sind ja immer noch ein Sportverein." Und da seien Vereins- und Zusammengehörigkeitsgefühl wichtig.

(s-g)
 
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