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Leverkusen
Türsteher wird durch Kopfstoß schwer verletzt

Leverkusen. Der Lindenplatz in Schlebusch war einmal mehr der Brennpunkt der Einsätze von Polizei und Rettungsdienst an Weiberfastnacht. In Hitdorf hagelte es gestern Platzverweise.

Weiberfastnacht Rund 1500 Menschen hätten auf dem Platz und in seinem Umfeld gefeiert, berichtete gestern die Polizei. In den sechs von den Maltesern aufgestellten Zelten seien insgesamt 45 Menschen behandelt worden, darunter 24 unter 18 Jahren, die meisten, weil sie zu viel Alkohol getrunken hatten. 15 Personen wurden in eine Klinik gebracht, davon waren neun minderjährig. Für das Leverkusener Stadtgebiet meldet die Polizei 47 Einsätze, die aus dem Karnevalsgeschehen entstanden. 13 Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, etwa weil sie sich Platzverweisen widersetzen oder durch aggressives Verhalten auffielen. Bei einer körperlichen Attacke durch einen Gast wurde der Türsteher eines Bierlokals an der Saarstraße so schwer verletzt, dass er ins Klinikum gebracht und dort behandelt werden musste. Der Gast hatte dem Türsteher einen Kopfstoß gegen die Nase versetzt. Insgesamt wurden im Klinikum drei Erwachsene (zehn waren es 2017) und 20 Jugendliche (vier in 2017) wegen übermäßigen Alkoholgenusses behandelt.

Karnevalsfreitag Den Hetdörper Zoch sahen laut Polizei rund 20.000 Zuschauer. Die meisten waren friedlich auf Kamelle-Jagd. Allerdings sprachen die Einsatzkräfte auch 32 Platzverweise aus. Vor allem auf dem Platz vor der Stephanus-Kirche und an der Rheinstraße waren Chaoten unterwegs. Die Polizei setzte vorübergehend zwei Besucher fest. Sie berichtet von acht Strafanzeigen - wegen Körperverletzungen, Einsatz von Pyrotechnik, wegen Drogenbesitzes und wegen eines Sexualdeliktes. Details nannte die Behörde nicht.

(bu/LH)
 
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