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Postskriptum Diese Woche In Unserer Stadt
Und immer wieder grüßt der Verkehrsfrust

Leverkusen. Den größten Teil seiner Radio-Berühmtheit verdankt Leverkusen dem Stau. So gut wie täglich taucht der Name der Stadt in den Verkehrsnachrichten auf - wegen der verstopften Autobahnen rundherum. Es ist eine traurige Berühmtheit, die die Stadt erlangt hat. Und im Grunde eine unerträgliche Situation. An die allerdings hat sich der Leverkusener mittlerweile irgendwie gewöhnt wie fast auch an den (zu) oft ausfallenden Aufzug am Bahnhof Opladen, den Busbahnhofsbau in Wiesdorf, die gefühlte Dauerbaustelle Dhünnbrücke Bismarckstraße, den Berufverkehrstau auf Gustav-Heinemann-Straße und Willy-Brandt-Ring... Jetzt kommt seit einem Monat eben noch ein weiteres Verkehrsproblem hinzu. Was soll's?

Ja eben, was soll das? Wie kann es sein, dass Induktionsschleifen nur eine Lebensdauer von nicht mal zwei Jahren haben, dass für eine der wichtigsten, sprich verkehrsbelastetsten Kreuzungen in dieser Stadt nicht zügiger eine Lösung gefunden werden kann? Vor sechs Jahren kochte das Problem Linksabbieger an der Stelle hoch, ist seitdem den zuständigen Behörden bekannt. Der ziemlich kurze Streifen wurde um 60 Meter verlängert. Dass der Verkehr zukünftig nicht weniger werden wird, war damals schon abzusehen. Dass viele Autofahrer den Linksabbieger nutzen, um zügig auf die A 3 zu kommen, auch. Wer da im Stau teils bis TMD Friction steht, dem drängt sich die vielleicht ketzerische Frage auf, ob kurzsichtiges Handeln zum verkehrsbehördlichen Alltaggeschäft gehört. Und die unbefriedigende Antwort " Ja" gleich mit. Wäre aber doch schön, wenn's eine Bessere gäbe.

Quelle: RP
 
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