| 17.27 Uhr

Unfall auf der A3 bei Köln-Mülheim
Toter vermutlich aus Leverkusen

Unfall A3 Köln-Mülheim: Toter Autofahrer vermutlich Leverkusener
Ab Opladen stauten sich die Fahrzeuge Richtung Köln. FOTO: Miserius, Uwe
Köln/Leverkusen. Wahrscheinlich aus Leverkusen stammt der Autofahrer, der am Freitagmorgen bei einem Unfall auf der Autobahn A 3 bei Köln-Mülheim getötet wurde. Die Strecke war stundenlang gesperrt.

Wie die Polizei mitteilt, steht die Identität des Opfers allerdings nicht fest. Auch nicht, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. Das Opfer wurde gegen 6 Uhr morgens erst von einem Lastwagen und dann von mehreren anderen Autos überrollt.

Klar sei nur, dass die Person mit einem grauen Seat mit Leverkusener Kennzeichen unterwegs war, vermutlich eine Panne hatte, in Höhe von Kilometer 133,8 auf den Seitenstreifen fuhr und den Wagen mit einem Warndreieck sicherte, berichtet ein Polizeisprecher. Dann sei der Fahrer oder die Fahrerin wohl ums Auto herumgegangen und auf die Fahrbahn getreten. Dies sah ein 52-jähriger Lastwagenfahrer zu spät und erfasste die Person. Sie wurde durch den Zusammenprall tödlich verletzt. Weitere Autofahrer bemerkten den Unfall nicht rechtzeitig und überrollten das Opfer.

Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Frankfurt von etwa 6.30 bis 11.45 Uhr gesperrt. Das führte zu einem Stau von bis zu acht Kilometern Länge, berichtet die Polizei. Auch auf Ausweichrouten kam es zu Verkehrsbehinderungen. Um auf der A 3 einen Stau in der Gegenrichtung durch Gaffer zu vermeiden, forderten die Beamten von der Autobahnmeisterei Sichtschutzwände an.

Die Ermittlungen dauern an. Laut Polizei wird es noch einige Tage dauern, bis das Opfer eindeutig identifiziert werden kann. Der Lastwagenfahrer erlitt einen Schock und konnte nicht mehr weiterfahren.

(sug)
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