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Leverkusen/Elsdorf
Leverkusenerinnen sterben auf A4

Unfall auf A4: Leverkusenerinnen verbrennen in Auto
Der ausgebrannte Wagen: Mutter und Tochter schafften es nicht mehr, den Flammen zu entkommen, eine Verwandte rettete sich schwerstverletzt. FOTO: teleact
Leverkusen/Elsdorf. Bei einem dramatischen Unfall sind eine 48-Jährige und ihre Tochter (13) in ihrem Auto verbrannt. Von Ludmilla Hauser

Eine 48-jährige Leverkusenerin und ihre 13-jährige Tochter sind am frühen Samstagabend bei einem dramatischen Unfall auf der Autobahn 4 Richtung Aachen ums Leben gekommen. Der exakte Unfallhergang sei bisher noch unklar, sagte ein Polizeisprecher gestern auf RP-Anfrage. Fakt ist bisher dies:

Die Leverkusenerin, in deren Auto neben ihrer Tochter eine weitere Verwandte saß, war gegen 18 Uhr im Begriff, die Fahrspur zu wechseln, als der Fahrer (40) eines nachfolgenden Porsche 911 mit niederländischer Zulassung den VW-Golf der 48-Jährigen rammte.

Dieser ging unmittelbar nach dem Zusammenstoß in Flammen auf. Mutter und Tochter, die auf der Rückbank des Wagens saß, verbrannten in dem Auto, die weitere Mitfahrende konnte sich laut Polizei schwerstverletzt noch selbst aus dem Fahrzeug befreien. Auch der Sportwagenfahrer erlitt schwere Verletzungen bei der heftigen Kollision. Ein eingesetzter Notarzt ließ die beiden Schwerverletzten in Rettungswagen in Kliniken fahren. In dem ausgebrannten Golf-Wrack fanden Rettungskräfte die Leichen der beiden Leverkusenerinnen.

Tödlicher Unfall auf der A4 FOTO: wtvnews weber

Die Polizei sprach gestern von unter Schock stehenden Zeugen. "Von diesen liegen uns unterschiedliche Aussagen zum Unfallhergang vor", berichtete der Sprecher weiter. Erschwerend für die ermittelnden Beamten komme hinzu, dass durch das Feuer Spuren verwischt worden sein könnten. "Wir müssen die vorhandenen Daten auswerten, den Unfall dann rekonstruieren." Unklar sei, so der Polizeimitarbeiter, ob die Frau lediglich die Fahrbahn wechselte und der Porschefahrer auffuhr oder ob ein Fahrfehler der Frau dem Unfall vorausgegangen sein könnte. Die Polizei bittet weitere Zeugen und Menschen, die vor Ort Erste Hilfe geleistet haben, sich mit der Behörde in Verbindung zu setzen: Tel. 0221 229-0 oder poststelle.koeln@polizei.nrw.de

Quelle: RP
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