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Leverkusen
Unglaublich: schon 21 Jahre "Street Life"

Leverkusen: Unglaublich: schon 21 Jahre "Street Life"
Wolfgang Orth gestern bei der Präsentation. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Am Freitag, 5. August, startet das Leverkusener Kultfestival in die nächste Runde - und füllt die Straßen. Von Gabi Knops-Feiler

Bewerber aus aller Welt stehen regelmäßig Schlange. "Wenn wir wollten, könnten wir mehrmals im Jahr ein Festival veranstalten", sagte Birgit Krämer, zweite Vorsitzende des Vereins Jazz-Lev gestern bei der Pressekonferenz im Jazzlokal "topos" auf der Hauptstraße und im Beisein der Sponsoren.

Daran ist natürlich nicht zu denken, zumal das Festival mit dem spezielle Flair viel Geld kostet. Nur dank der 90 ehrenamtlichen Helfer, die an allen drei Tagen im Einsatz sind, und mit Unterstützung der Sponsoren - darunter Rolf Menzel (EVL), Christian Zöller (Chempark), Mevlu Dzeladini und Diana Ganser (G+P Gastronomie & Event Service GmbH) sowie Klaus Niesen - kann das alles seit vielen Jahren so gut bewältigt werden.

Bei Besuchern ist das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Musikfest außerordentlich beliebt. Das beweisen Tausende, die alljährlich eigens zu diesem Anlass nach Leverkusen kommen. FOTO: uwe miserius

Am Freitag, 5. August, um 17.15 Uhr, startet das Leverkusener Kultfestival bereits in die 21. Runde. "Unglaublich", wie Wolfgang Orth, Vorsitzender des Vereins Jazz-Lev und Besitzer des Szenelokals "topos", erfreut bemerkte.

Einzig schlechte Nachricht: Die Firma "Coca Cola" ist wegen interner Umstrukturierungen des deutschen Marktes aus dem Sponsoring ausgestiegen. "Das ist ein herber Verlust für uns", verdeutlichte Orth. Ein Grund mehr für ihn und Kremer darauf hinzuweisen, doch bitte keine eigenen Getränke mitzubringen.

Denn gerade weil der Eintritt frei ist, läuft die Finanzierung ausschließlich über Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken. Besucher, die dennoch ihre eigene Verpflegung mitbringen, sind deshalb gar nicht gerne gesehen und müssen damit rechnen, vom Veranstalter aufgefordert werden, zu gehen. Zum Auftakt geht es auf der EVL-Bühne am "topos" gleich los mit Partyfeeling und der "Tommy Schneller Band".

Die Gruppe um den Ausnahme-Saxophonist und Bluessoul-Sänger aus Osnabrück ist eine von 21 Festival-Debütanten, im Vorfeld haben die meisten von ihnen allerdings schon im "topos" gespielt. Traditionell setzen Orth und Krämer dabei auf "möglichst viele neue Gruppen".

Außer den genannten Neulingen stehen insgesamt 28 bekannte Bands auf drei Bühnen, die erneut rund um den Barmer Platz aufgebaut sind.

Dazu zählen zum Beispiel die Celtic-Rockband "Garden of Delight" sowie Peter Lorenz & Die Band, die ebenfalls am Freitag erneut hunderte begeisterter Fans um sich scharen dürften.

Den Schlusspunkt setzt am Sonntag, 7. August, um 20.30 Uhr das deutsch-italienische Trio "Blue George" mit jazzigen Eigenkompositionen.

Insgesamt ist für jeden Musikgeschmack garantiert etwas dabei, das Spektrum reicht von Rock über Jazz, Funk und Blues bis Soul.

Nicht nur bei Sponsoren, auch bei Besuchern ist das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Musikfest "Street Life" gleichermaßen beliebt. Das beweisen Tausende, die alljährlich eigens zu diesem Anlass nach Leverkusen kommen, um dort Freunde oder Verwandte zu treffen. Wolfgang Orth: "Manche nehmen sich eigens Urlaub, um zu uns zu kommen."

Informationen im Internet unter www.jazz-lev.de

Quelle: RP
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