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Leverkusen
Vergiftungen bei Shisha-Rauchern in Leverkusen selten

Leverkusen. In Krefeld erlitten in einer Shisha-Bar am Wochenende mehrere Männer Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Die Düsseldorfer Uniklinik meldet, in diesem Jahr seien bereits fast 40 Wasserpfeifen-Raucher mit schweren Kohlenmonoxid-Vergiftungen behandelt zu haben. Auch in Leverkusen kommen solche Fälle vor. "Aber sie sind nur vereinzelt", berichtet Cerstin Tschirner, Sprecherin des St.-Remigius-Krankenhauses. Und es gebe etwa genauso viele Vergiftungsfälle, die durch Grillen in geschlossenen Räumen entstünden.

"Denn nicht der Shisha-Dampf ist das Problem, sondern das Heizen mit Kohle, was den Räumen den Sauerstoff entzieht." Ähnlich sieht die Lage im Klinikum aus. Laut Roland Geppert, Leiter der Zentralambulanz, sind Patienten mit Kohlenmonoxidvergiftungen durch Shisha-Rauchen "eine absolute Seltenheit".

(sug)
 
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