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Die Woche in unserer Stadt
Verkehrs-Wehwehchen rund um die Bahnstadt

Leverkusen. Ausfälle bei den Aufzügen und Rolltreppen, Umleitungen, Ampeln: Der Bau der Bahnstadt und des Bahnhofs verlangt Verkehrsteilnehmern einiges ab. Im Gegensatz zur A1 ist hier das Ende - zum Glück - aber absehbar.

Verkehr - ein wunder Punkt um die Stadt - wegen der hinreichend bekannten Autobahnproblematiken von Stelze bis A1-Brücke über den Rhein und dem stauanfälligen Kreuz. Und wegen den Baustellen, die das Leben jeden Autofahrers und gerade in dieser Woche auch jedes Bahnfahrers, in Leverkusen zur Geduldsprobe werden lassen. Das "Jahrhundertprojekt", wie der ehemalige Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn die Bahnstadt so gerne betitelte, macht's möglich. Als noch im Ostteil des neuen Stadtquartiers gebaut wurde, haben sich nach außen hin nicht allzu große Auswirkungen bemerkbar gemacht.

Bahnstadt - das war irgendwo hinter den Gleisen rüber nach Quettingen. Dieser Tage ist die Bahnstadt mitten im Leben vieler Autofahrer angekommen: Umleitungen, Ausweichpisten, eine Ampel wie an der Pommern-/Ecke Stauffenbergstraße, deren Notwendigkeit staustehende Pommernstraßenbefahrer allmorgendlich in Frage stellen. Dazu die Probleme diese Woche mit den neuen funktionswiderwilligen Aufzügen und Rolltreppen am Opladener Bahnhof. Da ist das Gemotze groß. Klar, ärgerlich ist das alles.

Für den Moment. Denn im Gegensatz zum Thema Autobahn, das Leverkusen noch eine kleine Ewigkeit beschäftigen wird, sind die Bahnstadt-Sorgen eher im Bereich kleinere Wehwehchen einzuordnen. Dass es in der Bahnstadt vorangeht, ist jeden Tag zu beobachten. Auf der Autobahn sieht man das nicht. Dort herrscht gerade gefühlt nur blecherner Stillstand.

Quelle: RP
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