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Leverkusen
Viel Zuspruch für den Umbau der Wiesdorfer City C

Leverkusen. Wenn man es salopp formulieren möchte, haben Gert Geiger und Rainer Häusler, die die Pläne zur Umwandlung der City C in ein Wohnquartier mit Nahversorgung, Büroflächen und Hotel vorbereitet haben, einen Volltreffer gelandet. Sowohl in der Politik, die die Pläne seit Ende vergangener Woche kennen lernt, als auch bei Bürgern, wie eine RP-Blitzumfrage in Wiesdorf zeigt. Von H. Nitsche und L. Hauser

Frank Schönberger, Parteichef der CDU, erinnert noch mal an den Initiator des Ganzen: "Die Planungen für die Neuordnung im Bereich der City C sind sehr zu begrüßen. Es ist erfreulich, dass sich aus dem, von Reinhard Buchhorn initiierten Projekt jetzt einen Lösungsweg entwickelt."

Wesentlich werde sein, "jetzt zügig und qualifiziert in die Umsetzung zu kommen, was nicht minder kompliziert ist, als das Konzept an sich", kommentiert Schönberger. Wichtig sei, dass die Baumaßnahmen das Leben in der Innenstadt nicht allzu stark behinderten. "Wir sind sicher, dass dieses, durch das Baudezernat begleitet, gelingen wird." Geiger und Häusler schreiben allerdings im Beratungspapier, was am kommenden Montag unter anderem im Bauausschuss diskutiert wird, dass es teilweise zu deutlichen Einschränkungen im Parkhaus unter der City C kommen werde. Schönberger betont, dass es auch drauf ankommen wird, "insbesondere die Einheiten für den Einzelhandel, gut auf den bestehenden Handel abgestimmt, zu besetzen".

FOTO: City C Büro

Vor Ort, nämlich vor der City C, sind Passanten von den Plänen angetan: "Dieser ,verlassene Stadtbereich' existiert nur noch. Der Platz wird derzeit aber nicht genutzt", sagt Anais Caceres aus Leverkusen. Gut, dass sich das nun ändere. "Und der Bau eines Hotels verspricht garantiert neue Arbeitsplätze", ergänzt die 22-Jährige, die selber auf Jobsuche ist. Karin Hegermann (55) aus Leichlingen ist der Meinung, dass der Einzelhandelsstandort derzeit trist und trostlos wirke. "Der Bau eines neuen Wohnquartiers ist gut. Rund um die Rathaus-Galerie wird nicht viel angepflanzt. Gärten an den Wohnungen werten die Umgebung auf - Grün ist immer gut." Herbert Kötter aus Kürten (72) sieht das Projekt City C als Lösung, der "Geisterstadt" zu entkommen. "Die meisten Geschäfte wurden aufgegeben oder sind in die Rathaus-Galerie gezogen. Ich kann verstehen, wenn man Angst hat, abends durch die leeren Passagen zur Bank zu gehen."

Manuela Tirmakis (42) sagt, ein neuer Bau sei nicht verkehrt, denn neue Büro- und Wohnflächen lohnen sich. "Optisch gefällt mir die neue City C. Besonders weil mehr Grün dabei ist". Petra Henseler (50) aus Köln und Margit Franzen (58) aus Monheim ergänzen; "Das Hotel hätte eine Anbindung nach Köln. Die Vernetzung zur Großstadt ist vorteilhaft." Aber: Die entstehenden Wohnungen sollten bezahlbar sein, da sind sich die Freundinnen einig.

Quelle: RP
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