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Leverkusen
Volksfest mit luftigem Nervenkitzel

Impressionen vom Volksfest in Leverkusen-Schlebusch 2015
Impressionen vom Volksfest in Leverkusen-Schlebusch 2015 FOTO: Miserius, Uwe
Leverkusen. Für Aufregung sorgen ultimative Fahrgeschäfte. Und für die Schlebuscher Schützen steht ein neuer König bereit. Von Gabi Knops-Feiler

Besser als am Donnerstag hätte der Auftakt des 32. Schlebuscher Schützen- und Volksfestes nicht sein können. Bereits am Vormittag schoben sich, nicht zuletzt dank des Traumwetters, die Menschenmassen im Schritttempo durch die Fußgängerzone, den Wuppermann-Park und über die Kirmes. Erst freuten sich ältere Besucher im Park über die Blasmusik des Original Oberkrainer Sextetts, später waren die Jüngeren vom Konzert der "Queen Kings" begeistert. Und mitten drin war Werner Nolden als strahlender Veranstalter.

Auf das Wetter hat er natürlich keinen Einfluss. Wohl aber darauf, wie er die Veranstaltungen - wettermäßig - gut und sicher über die Bühne bringt. Zum einen funktioniert das mit den üblichen Wetter-Apps. Beispielsweise gibt es eine Software für die Region Leverkusen, eine weitere für Agrarwetter. Entscheidungen trifft Nolden vor allem mit Hilfe der vom Wetterexperten Jörg Kachelmann betriebenen Seite "Unwetterzentrale.de".

Kirmes In Leverkusen-Schlebusch

Bereits am Vortag eines Festes loggt er sich auf dieser Seite zu Hause am Computer mit Postleitzahl ein und erhält alle gewünschten Details. Würde ein Unwetter aufziehen, bekäme er zwei Stunden zuvor eine Nachricht auf sein Smartphone geschickt, zehn Minuten später noch einmal, um notfalls evakuieren zu können. In seinen Augen sind die 700 Euro Jahresgebühr gut investiertes Geld. "Das brauche ich als Veranstalter unbedingt", macht Werner Nolden klar.

Rund um den Marktplatz sorgten 150 Schausteller, Jahrmarkthändler und Kunsthandwerker für Kurzweil. Die gab es neben Aufregung und Nervenkitzel für kleine und große Besucher besonders auf den Fahrgeschäften.

Veranstalter Werner Nolden vertraut seinen Wetter-Apps. FOTO: Miserius, Uwe (umi)

Den wohl größten Kick erlebten Gäste auf dem "Extrem", das Inhaber Matthias Mölter erstmals in Schlebusch aufgebaut hatte und von dem in Deutschland nur drei Geräte existieren. Jeweils acht Fahrgäste werden auf 42 Meter Höhe gebracht und für drei Minuten mit 120 Stundenkilometern vorwärts und rückwärts beschleunigt. Eine Runde kostet sechs Euro. Benutzer müssen mindestens 1,40 Meter große sein.

Die "Big Wave"-Extrem-Schaukel bewegt sich bis zu 8,20 Meter hoch im Kreis. Eine Runde kostet drei Euro. Auch hier müssen die Benutzer größer als 1,40 Meter sein. Es gibt 18 Plätze.

Die Gruppe "Queen Kings" begeisterte die Mengen im Wuppermannpark zum Auftakt des Schützen- und Volksfests Schlebusch. FOTO: Miserius, Uwe (umi)

Die "Break Dance"-Gondeln mit 14 Umdrehungen pro Minuten um die eigene Achse sind ab acht Jahren erlaubt. Die dreiminütige Fahrt und kostet drei Euro. Hier stehen 32 Plätze zur Verfügung.

Die "Kinderschleife" bietet mit neun Fahrzeugen und 22 Plätzen für kleine Leute bis zu zwölf Jahren zwei Minuten-Fahrten für zwei Euro.

Quelle: RP
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