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Analyse Aufzugdefekte
Wann kommt die Videoüberwachung?

Leverkusen. Die Bahnhofsbrücke für sich gesehen ist eine gute Einrichtung. Über das Rostaussehen kann man streiten, aber nicht über die Aufzugsdefekte. Hier müssen Lösungen her.

Die Verantwortlichen für den Aufzug an der Bahnhofsbrücke Opladen können diese Nachricht nicht mehr hören: "Der Aufzug ist wieder defekt." So war es gestern. Die Gefühlswelt der Brückennutzer ist allerdings auch schon übermäßig strapaziert: "Dieses Mist-Ding", ist noch die nette und druckfähige Formulierung aus dem Wortschatz der Flüche.

Wir haben uns gestern in der Redaktionskonferenz gefragt, ob wir die vielen Defekte oder eher die Zeiten melden sollen, an denen der Aufzug mal funktioniert. "Lassen wir es mit diesem Aufzug doch einfach ganz", stand auch als Idee im Raum.

"Nein", sagen wir, wir müssen den Zustand an der Bahnhofsbrücke im Auge behalten. Sie wird täglich von durchschnittlich 10.000 Menschen genutzt. Der Aufzug ist dringend nötig. Die Stadt und ihre Tochterfirma "Bahnstadt Opladen" müssen an Lösungen arbeiten, dass Täter, die den Aufzug zerstören, leichter gefasst oder abgeschreckt werden können. Dafür würden sicher zumindest die Aufzugsnutzer eine Videoüberwachung in Kauf nehmen. Die Reparaturen am Aufzug werden ja nicht von irgendeiner Versicherung bezahlt. Alle Leverkusener finanzieren die vielen Vandalismusbeseitigungen aus ihren Steuermitteln mit.

Zumindest gestern schaffte der Aufzugsdienst eine schnelle Lösung. Er diagnostizierte den Defekt eines Bedienknopfes. Der Monteur legte den Knopf lahm und stellte den Aufzug so ein, dass er von oben angefordert werden kann. Automatisch fährt er aber immer in die untere Position zurück. US

Quelle: RP
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