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Leverkusen
Warnstreiks: Bei EVL, Stadt und Avea wird es kaum Stillstand geben

Der Warnstreik von Verdi in Düsseldorf
Der Warnstreik von Verdi in Düsseldorf FOTO: dpa, fg fpt
Leverkusen. Der für heute in Leverkusen angesetzte Warnstreik wird wohl ohne große Folgen für die Bevölkerung bleiben. Verdi hat die Beschäftigten von EVL, Avea und Stadt zum Ausstand und zur Kundgebung nach Köln eingeladen.

Avea "Bei uns wird der Betrieb grundsätzlich normal laufen", sagte Claus-Dieter Steinmetz, Sprecher der Avea. "Es kann sein, dass ein paar Mülltonnen nicht geleert werden", meinte Detlef Jakubschk, der Avea-Betriebsratschef. Dann einfach die Tonne draußen lassen, bis das Müllwagenteam komme. Alle Avea-Annahmestellen (auch Grünschnittsammlung) sind offen.

Stadtverwaltung Zumindest im städtischen Bereich, etwa beim Straßenverkehrsamt, beim Meldeamt oder in den meisten Kitas soll es wenig oder keine Streikauswirkungen für die Bürger geben. Kaum ein Angestellter wolle streiken, sagte eine Stadtsprecherin gestern auf Anfrage. Einzig in der Kindertagesstätte Bodestraße (Rheindorf) komme es zum reduzierten Dienst. Betreut werden können dort demnach nur Kinder von berufstätigen Eltern, berichtete die Stadtsprecherin.

Energieversorgung Leverkusen (EVL) Bei den Stadtwerken wird der Betrieb so laufen wie immer, bestätigte ein EVL-Sprecher. Von der Zentrale am Overfeldweg wird der Bus mit den Kundgebungsteilnehmern abfahren. Bislang ist aber erst ein Bus bestellt... Mit dem Warnstreik vor der dritten Tarifverhandlungsrunde am Donnerstag/Freitag wollen die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen Druck auf die Arbeitgeber machen.

(US)
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