| 00.00 Uhr

Leverkusen
Was Kevin Kampl über seine Anfänge, Tore und den Frisör verrät

Leverkusen. Es war der Höhepunkt der 15. Fußballschule Birkenberg. Am Donnerstag besuchte Kevin Kampl (25), der diesjährige Schirmherr und Spieler von Bayer 04, rund 150 junge Teilnehmer des Sportcamps für eine Fragerunde und Autogrammstunde. Von Bastian Quednau

Als er den Platz betrat, wurde er mit Sprechchören und der Bayer-04-Hymne begrüßt. "Ich bin froh, hier zu sein", sagte der 25-Jährige. "Ich kenne diese Camps, als Kind habe ich auch oft in ihnen trainiert." Dabei gab er den fußballbegeisterten Kindern, noch einen Ratschlag mit: "Ich habe damals alles auf eine Karte gesetzt, aber vorher ist es wichtig, in der Schule Gas zu geben und einen guten Abschluss zu machen. Wenn man danach immer noch Profi werden will, sollte man den Weg wählen, der einen dort hinführt."

In der Fragerunde hatten die Jungen und Mädchen aus der Fußballschule die Möglichkeit, das Wort an den Mittelfeldakteur von Bayer 04 zu richten. Er wurde nicht nur nach seinem Lieblingstrick gefragt, sondern auch nach seinem besten Freund im Kader und wie er zu seiner Rückennummer gekommen ist. Seine Antwort bezüglich des schönsten Tores, das er bisher geschossen hat, lautete: "Das war das Tor nach meiner Verletzung. Ich hatte eine lange Reha-Zeit hinter mir, war froh, im Kader zu sein, - und habe dann auch noch getroffen." Darüber hinaus sprach Kampl noch über sein Vorbild Zinédine Zidane und über die Stimmung in den Stadien von Celtic Glasgow und des FC Barcelona. Das zählt er zu dem Besten, das er jemals auf dem Platz miterleben durfte. Am meisten angetan waren die Kinder aber von der Frisur des slowenischen Nationalspielers. Kampl wurde des Öfteren nach seinen blonden Haaren und nach seinem Frisör gefragt.

Die Sportschule Birkenberg ist eine Initiative des Sportbund Leverkusen und bietet während der Sommerferien Kurse für Jungen und Mädchen im Alter von fünf bis 15 Jahren an. Neben verschiedenen Trainingseinheiten wie zum Beispiel die Dribbel- und Zweikampfschule werden auch Aktivitäten für die trainingsfreie Zeit angeboten. "In erster Linie wollen wir eine sinnvolle Ferienbeschäftigung für die Kinder und eine verlässliche Betreuung für die Eltern anbieten", erläutert Organisator Thomas Edelmann.

An seine Anfänge kann sich Kevin Kampl gut erinnern: "Ich habe immer wieder auf Ascheplätzen gespielt. Abends konnte ich mir immer meine Wunden ansehen", erzählt der Bayer-Spieler. "Als ich in Leverkusen in so einem Feriencamp trainiert habe, hatte ich immer sehr viel Spaß. Deshalb denke ich, dass es wichtig ist, das fortzuführen."

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Leverkusen: Was Kevin Kampl über seine Anfänge, Tore und den Frisör verrät


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.