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Neuer Erlebnis-Platz in Opladen
"Wasser marsch!" auf NaturGut Ophoven

Neuer Erlebnis-Platz in Opladen: "Wasser marsch!" auf NaturGut Ophoven
Sparda-Bank-Filialleiterin Chistina Spermann (gelbe Jacke), Gelände-Leiterin Cille Körner und ihr Stellvertreter Sebastian Kramps (rechts daneben) mit den Kindern Kita am Theodor-Heuss-Ring auf dem WasserErlebnisPlatz. FOTO: Ralph Matzerath
Leverkusen. Liter um Liter schießt das Wasser aus dem Hahn auf die hölzerne Rampe. Der kleine Nico aus der städtischen Kita am Theodor-Heuss-Ring strahlt, während das Wasser bis auf seine roten Gummistiefel spritzt.

Seine 19 Freunde stehen um ihn herum, lachen und erfreuen sich am neuen WasserErlebnisPlatz auf dem NaturGut Ophoven. Finanziert von der Sparda-Bank West, gebaut vom stellvertretenden Gelände-Leiter Sebastian Kramps und seinem Team können Kinder und Erwachsene seit gestern auf einer neuen Quadratmeter großen Sandfläche auf spielerische Weise die physikalischen Regeln des Wasser lernen und dabei noch im Matsch herumtollen.

Der Wasser-Erlebnis-Platz in Leverkusen

"Mit dem Wiembach um die Ecke haben wir schon ein Fließgewässer, aber uns fehlte lange Zeit ein Wasser-Experimentierfeld. Nun wurde uns dieser Wunsch von der Sparda-Bank erfüllt", sagt NaturGut-Leiter Hans-Martin Kochanek. Im September 2014 hatte Sebastian Kramps mit seinen Helfern angefangen nach Wasser zu graben. Nach nur drei Metern wurden sie fündig und erstellten mit Sickerringen einen geschlossenen Wasserkreislauf. "Ich glaube nicht, dass es die Kinder schaffen, uns selbst im heißesten Sommer trocken zu pumpen", mutmaßt Kramps. Leiter Kochanek ist es wichtig, zu betonen, dass es sich nicht um Grundwasser, sondern um Schichtwasser handelt.

Ute Rommeswinkel vom NaturGut hofft darauf, dass die Kinder nun noch mehr über Wasserkraft lernen können. Vormittags ist der neue Platz für Kindergarten-Gruppen und Schulklassen reserviert, nachmittags kann jedermann mit dem flüssigen Element experimentieren.

"Wir denken, dass der Platz gerade an heißen Tag besonders gerne angenommen wird. Lernerfahrungen mit dem Wasser sind pädagogisch besonders wertvoll", sagt Gelände-Leiterin Cille Körner und Kochanek ergänzt: "Ein normaler Fluss schlängelt sich seinen Weg durch die Landschaft. Flüsse darf man nicht einschränken, man muss sie fließen lassen. Das lernen Hochwasser-Experten seit Jahren und die Kinder können es jetzt schon lernen." Die liebevoll gestaltetet Sandfläche bietet dabei allerhand Möglichkeiten zu versuchen, das Wasser um Steine oder Pflanzen herumzuleiten. (erer)

Quelle: RP
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