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Leverkusen
Wasserroute für hohen Mast gesucht

Leverkusen. Seit zwei Wochen ist Hans Dieter Intven stolzer Eigentümer eines neuen (gebrauchten) Segelbootes. Die Bavaria 30 wurde 1994 gebaut und liegt noch am Ijsselmeer in Holland. Die Düsseldorfer Wassersportmesse kommt Intven da gerade recht. "Ich will das Schiff nach Hitdorf überführen, ohne den 13 Meter hohen Mast zu legen", sagt der 55-jährige Leverkusener. Auf der "Boot" wolle er sich nach geeigneten Strecken erkundigen. "Der Mast darf ja nicht irgendwo an einer Brücke, die nicht geöffnet werden kann, hängen bleiben."

Intven ist Fahrtenmeister und Motorsportwart im Yacht-Club Leverkusen-Hitdorf. "Mit etwa 100 Mitgliedern sind wir der größte Yacht-Club im Hitdorfer Hafen", sagt er. 63 Boote von Club-Mitgliedern lägen dort. "Die anderen neun Vereine im Hafen haben maximal 40 Boote." Man verstehe sich aber mit allen Clubs. "Auf dem Wasser gibt es keine Feindschaft, sondern nur Freundschaft", erklärt der Hitdorfer, der als Hausmeister an der Hans-Christian-Andersen-Grundschule arbeitet.

Im Moment hat er jedoch nur Gedanken für seinen Neuerwerb. "Praktischerweise ist auch der Deutsche Seglerverband auf der ,Boot' vertreten", sagt Intven. "Dort kann ich das neue Schiff gleich registrieren lassen." Mit seiner Frau werde er auch nach sonstigem Zubehör Ausschau halten. "Zum Beispiel nach Geschirr oder Bettwäsche fürs Boot." Allerdings ohne Ankermotive.

Der 55-Jährige hat schon als Kind mit dem Segeln begonnen. Zuletzt hatte er eine Sprinta Sport. "Die will ich jetzt verkaufen." Schließlich liegt bald die neue Bavaria im Hitdorfer Hafen. "Die ist genau das Richtige für den Rhein", schwärmt Intven. Er segelt gerne hier. "Wer behauptet, das mache keinen Spaß, der weiß nicht, wie es geht."

(sug)
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