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Leverkusen
Weihnachtswissenschaften

Leverkusen: Weihnachtswissenschaften
Sven, der "Fireman", war erst ziemlich überrascht, dass er auf die Bühne kommen sollte, danach ziemlich begeistert, dass er Feuer machen durfte. Und das wurde nicht nur ein Mal für die Experimente benötigt. FOTO: Uwe miserius
Leverkusen. Die Physikanten verblüfften am Wochenende Besucher im BayKomm mit fabelhaften Feuertricks, kuriosen Tannenbaum-Gitarren und allerhand anderen Überraschungen. Mit auf der Bühne: Sven aus Reihe eins. Von Bettina Miserius

Beim Eintreten bekam jeder ein kleines, graues Röhrchen, das an einem Ende mit einem farbigen Band markiert war. Rot, Gelb, Blau, Grün, Braun oder Weiß. Was es damit nur auf sich hat? Das fragten sich die Besucher der interaktiven Weihnachts-Wissenschaftsshow am Sonntagnachmittag im BayKomm. Lange hatten sie aber nicht Zeit, sich mit dieser Frage zu beschäftigen, denn schon betrat ein Herr in einem lila schimmernden Anzug die Bühne. "Mein Name ist Rainer. Nur Rainer. Und wer bist du?", fragte er einen Jungen in der ersten Reihe. Sven, der nichts von seinem Glück ahnte, antwortete auf die Frage und wurde prompt zum "Fireman" auserkoren. Von nun an war Sven dafür verantwortlich Feuer zu entfachen, wenn das in einem Experiment nötig war.

Tannenbaum als E-Gitarre

Doch die zwei sollten nicht die einzigen Hauptpersonen des Abends bleiben. Dr. Otto Liebermann, von Rainer auch liebevoll "Dr. Loverman" genannt, trat im weißen Wissenschaftlerkittel ins Scheinwerferlicht. Dann ging es los mit der Experimentiererei. Ein Holztannenbaum wurde auf der Bühne enthüllt. Er war mit einem Laser und einer Lautsprecherbox verkabelt, weshalb man ihn kurzerhand zur E-Gitarre umfunktionieren konnte.

"Die Physikanten sind dieses Jahr zum dritten Mal bei uns im BayKomm. Sie kommen immer super an, weil sie physikalische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge einfach und lustig erklären", erzählte Beate Cyrkel vom BayKomm. Und das taten die beiden Herren auf vielfältige Weise. Ob Wunderkerzen, die unter Wasser brannten oder riesige Rauchringe, die ins Publikum geschossen wurden – die Zuschauer waren begeistert. Das Urteil des sechsjährigen Samir Dünger: "Ich kann gar nicht sagen, was am besten war, weil ich alles toll fand. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass die Stimme so hoch wird, wenn man Helium einatmet."

Am Ende der Show klärte sich dann auch noch auf, wofür die merkwürdigen Röhrchen waren: Jeder sollte sein Röhrchen zu einem angegebenen Zeitpunkt, den die Farbe bestimmte, in die Handinnenfläche klopfen. Heraus kam das Lied "Morgen kommt der Weihnachtsmann".

Quelle: RP
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