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Leverkusen
Weiter Streit um Freibad Auermühle in Schlebusch

Leverkusen. Im Streit um eine Pressemitteilung der Bürgerinitiative Schlebusch/Alkenrath zum Freibad Auermühle und die Rolle des ehemaligen CDU-Ratsherrn Ulrich Wokulat dabei hat sich jetzt auch der Ex-Ratsherr Jürgen Scharf (Die Unabhängigen) zu Wort gemeldet.

Wokulat, die Piraten und die "selbst ernannte Bürgerinitiative" hätten "im kurzsichtigen Populismus offenbar vergessen, dass das Freibad Auermühle ein ärgerliches Eurograb wurde", schrieb Scharf. Darum habe vor neun Jahren der damalige Oberbürgermeister Ernst Küchler (SPD) dem Rat vorgeschlagen, dieses Bad zu schließen.

Die Initiative hatte jetzt vor allem Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn den schwarzen Peter für die Bad-Schließung zugeschoben. Scharf jedoch wirft Buchhorn allenfalls vor, sich "von der Badinitiative (respektive SPD-Ortsverein) weichkochen" gelassen zu haben, "noch einmal sechsstellig den Betrieb zu unterstützen, der schließlich auch katastrophal defizitär endete". Danach habe der Rat aus Verantwortung gegenüber der gesamten Stadt die Schließung beschlossen. "Selbst wenn heute ein Bürgerbegehren Erfolg hätte, die Kommunalaufsicht würde solchen Schwachsinn verhindern", ist sich Scharf sicher.

Der Vorsitzende der Bürgerinitiative Schlebusch/Alkenrath, Mirko Apostolovski, versicherte unterdessen, Wokulat, der mit der CDU-Spitze in Leverkusen im Clinch liegt, sei an der Pressemitteilung nicht beteiligt gewesen: "Ich habe die Pressemitteilung geschrieben. Herr Wokulat hat sie nicht gekannt." Heute, 11 bis 13 Uhr, ist eine Infoveranstaltung vor der St. Andreas-Kirche in der Fußgängerzone Schlebusch.

(pec)
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