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Leverkusen
Werke des Leverkuseners Ole Fischer in Bonn zu sehen

Leverkusen. Das Landes-Museum des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in Bonn zeigt in seiner Reihe "Szene Rheinland" eine Ausstellung mit 35 Werken von Ole Fischer. Der Künstler wurde 1943 als Hermann Jürgen August Fischer in Remscheid-Lennep geboren und starb 2005 in Köln. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Leverkusen. Fischer besuchte dort die Evangelische Volksschule und die weiterführende Realschule Neuenhof. Zwischen 1954 und 1958 setzte er im Landrat-Lucas-Gymnasium seine Schulzeit fort - und absolvierte 1959 die Mittlere Reife.

Heute gilt Ole Fischer als "einer der eigenwilligsten, interessantesten und vielseitigsten Künstler der Nachkriegszeit in Westdeutschland. Dabei sind sein Wirken und sein Werk in den letzten Jahren scheinbar in Vergessenheit geraten", schreibt der Landschaftsverband in seiner Einladung zur Ausstellungseröffnung. Weiter heißt es: "Die Bildwelten, die Ole Fischer mit seiner ihm eigenen Bildkonzeption entwickelt, erweisen sich als eine ungebrochene Dokumentation seiner - im Wesen unabgeschlossenen - Beobachtung über Welt, Philosophie und Kunst."

Nach Studien im Ausland, unter anderem in New York, kehrt Ole Fischer 1971 in seine Heimat zurück und etabliert sich in Leverkusen als Lithograf.

Von 1977 bis 1984 hat er einen Lehrauftrag an der Fachhochschule Köln und die Leitung der dortigen Lithografie-Werkstatt. Ab 1984 wendet er sich ganz der Malerei zu. Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Köln, bis er 2005 dort stirbt.

Die Ausstellungseröffnung ist morgen, 29. Juni, 19 Uhr, im LVR-Landes-Museum Bonn, Rheinisches Landesmuseum, für Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn. Zur Schau "Ole Fischer - Expressionen" ist ein Katalogbuch (ISBN 978-3-00-052601-5) erschienen, das unter anderem im Museumsshop für 14,95 Euro erhältlich ist.

(ik/LH)
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