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Leverkusen
"Wildcats" sind Europas beste Cheerleader

Leverkusen: "Wildcats" sind Europas beste Cheerleader
Das Team der Wildcats nahm erfolgreich an der Weltmeisterschaft in Orlando (Florida) teil. FOTO: Wildcats
Leverkusen. 40.000 Cheerleader auf einem Fleck, sommerliche Temperaturen, Kinder, die ihre Choreographien auf Footballfeldern üben. Das war im amerikanischen Bundesstaat Florida, nahe Orlando, zu sehen. Im "ESPN Wide World of Sports Complex" im "Walt Disney World Resort" fanden die Cheerleading-Weltmeisterschaften statt. Als einziges deutsches Team waren die "Wildcats" aus Leverkusen vertreten. Und sie konnten überzeugen. Von Severin Trompetter

Das selbstgesteckte Ziel, unter den besten zehn Teams zu landen, konnten die "Wildkatzen" sogar übertreffen. Am Ende durfte sich die Truppe von Trainerin Marion Schmitz über den neunten Platz in der Kategorie "International Open Small Coed 5" freuen.

"Das war ein irres Gefühl, Gänsehaut pur. Wir sind alle überwältigt", jubelt Teammanagerin Anne Schmitz, die gleichzeitig die Mutter der Trainerin ist. "Wir sind auf jeden Fall mehr als zufrieden, dass wir unsere Erwartungen nicht nur erfüllen, sondern sogar übertreffen konnten." Auf den ersten Blick liest sich ein neunter Platz vielleicht unspektakulär, doch wenn man die Teilnehmerzahl von 28 Teams betrachtet und darauf eingeht, dass Cheerleading in Deutschland eine Randsportart darstellt, kann man von einem Erfolg sprechen. "Die anderen Teams aus den verschiedenen Ländern haben uns gratuliert und fanden es super, dass jemand aus Deutschland dabei ist."

Die Sportart ist in Deutschland nicht weit verbreitet und viele Deutsche kennen sie nur aus amerikanischen Filmen. "Cheerleading ist eine Mischung aus Choreographie, Pyramiden, Stunts und Tanzsequenzen. Das Ganze natürlich zu einer entsprechenden Musik", erklärt Teammanagerin Anne Schmitz. "Dazu müssen die "Emotions", die meist zackigen Handbewegungen, passen. Alles in allem ist es wichtig, dass es möglichst ohne Pausen passiert und der Körper unter Spannung steht." In ihrer Disziplin "International Open Small Coed 5" dürfen maximal fünf Jungen mittanzen, bei den "Wildcats" waren es vier.

Als sie am Flughafen in Frankfurt gelandet sind, wurde das Team von begeisterten Familienmitgliedern und Fans mit einem riesigen "Welcome back"-Banner begrüßt.

Die Freude über das Erreichte ist riesig, doch Trainerin Marion Schmitz richtet den Blick schon nach vorne. In zwei Wochen sind die internationalen Meisterschaften im Movie Park in Bottrop-Kirchhellen. "Da geht es bereits um die Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2017. Durch das Ergebnis sind wir enorm motiviert und wollen natürlich wieder dorthin."

Quelle: RP
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