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Leverkusen
Wupper und Dhünn treten über die Ufer - Seenplatte in Opladen

Leverkusen: Wupper und Dhünn treten über die Ufer - Seenplatte in Opladen
Nur noch watend zu erreichen waren gestern wegen des Wupperhochwassers die Bänke am großen Wiembachteich in der Opladener Rehbockanlage. FOTO: RM
Leverkusen. Seenlandschaft in der Rehbockanlage - möglich macht's der Dauerregen der vergangenen Tage. Er ließ die Wupper anschwellen und mit dem großen der beiden Wiembachteiche verschmelzen. "Der Teich ist mit der Wupper eins", berichtete Bezirksvorsteher Rainer Schiefer von der morgendlichen Runde mit seinem Hund.

Das ist aber noch nicht besorgniserregend, denn der zuständige Wupperverband berichtete von einem Pegel in Opladen gestern Morgen von rund 155 m³/s, nachmittags war dieser fallend bei 136 m³/s.

Zum Vergleich: Beim letzten größeren Hochwasser Mitte Januar 2011 verzeichnete der Wupperverband 175 m³/s. Dennoch: "Die Kollegen von der Bereitschaft fahren im Verbandsgebiet seit der Nacht Kontrollen und führen Räumarbeiten durch", berichtete eine Sprecherin. "Dabei werden etwa zugesetzte Rechen von angeschwemmtem Material freigeräumt." So auch in Opladen. Die Technischen Betriebe (TBL) haben das Schutztor am kleinen Wiembachteich nicht geschlossen.

Dies sei noch nicht nötig, sagte TBL-Chef Wolfgang Herwig. Aber weil auch die Dhünn Wasser zugelegt hat, mussten die TBL die Unterführung an der Bismarckstraße, durch die der Dhünnradweg verläuft, sperren, sagte Thomas Eberhard, der zuständige TBL-Sachgebietsleiter. An der Unterführung Bernshecke wurden bis zum Abend Kontrollen gefahren, nachmittags war der Radweg dort noch offen.

(LH)
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