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Köln/Leverkusen
Zahl der Wohnungseinbrüche um 25 Prozent reduziert

Köln/Leverkusen. Die Polizei Köln meldet, es gebe weniger Wohnungseinbrüche. Ob dies nur statistische Verschiebungen sind oder sich ein Trend abzeichnet, sagte die Polizei gestern nicht. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres sei die Zahl der Wohnungseinbrüche im ersten Halbjahr 2016 jedenfalls um 25 Prozent gesunken.

Einige Details:

2015 Registrierte Wohnungseinbrüche im ersten Halbjahr 2015: insgesamt 2701 Fälle (Köln: 2295, Leverkusen: 406)

2016 Erstes Halbjahr 2016 gab es 1929 Einbrüche (Köln: 1623, Leverkusen 306). "Ein Rückgang der Fallzahlen um etwa 25 Prozent!", schreibt die Polizei. Und Polizeichef Jürgen Mathies kommentiert: "Ich freue mich, dass die zielgerichtete Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls und die kriminalpräventive Aufklärung für Köln und Leverkusen zu deutlichen Fortschritten geführt haben." Der Polizeipräsident reagiert laut Polizeimitteilung damit auch auf eine Pressemeldung der FDP-Ratsgruppe im Stadtrat Leverkusen vom 24. Juni. Die Polizei verweist dabei auf ihre "umfassenden Maßnahmen zur Präsenzsteigerung sowie Nachbarschaftsbefragungen bei der Aufnahme von Wohnungseinbrüchen".

Seit April veröffentlicht die Polizei in NRW ein auf Städte lokalisiertes "Einbruchsradar". Vergangene Woche gab es in Rheindorf zwei Einbrüche. Auf einer Karte sind - örtlich relativ grob - die Einbruchsorte eingezeichnet. Dies soll die Bürger sensibilisieren, damit sie ihr Wohnumfeld intensiv beobachten, um mögliche Täter melden zu können.

Einbruchsradar auf www.facebook.com/Polizei.NRW.K.

(US)
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