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Leverkusen
Zu wenig Plätze: 50 Pendler bleiben am Bahnsteig stehen

Leverkusen. Wenig erfreulich gestalten sich für einen Teil der Reisenden die Fahrten mit Zügen des Verkehrsunternehmens "National Express". "Die Beschwerden über die Regionalbahn 48, aber auch den Regionalexpress 7 spitzen sich zu", berichtet Friedrich Busch (FDP).

"Das Fass zum Überlaufen brachte am Dienstag eine Situation im morgendlichen Berufsverkehr am Bahnhof Opladen: Circa 40 bis 50 Fahrgäste, Berufspendler, Schüler und Studenten konnten wegen nicht ausreichender Platzkapazität nicht befördert werden." Züge von "National Express" verkehrten im Berufsverkehr öfters nur mit einem Triebwagenteil.

Die FDP-Fraktion fordert deshalb den "Nahverkehr Rheinland" auf zu veranlassen, dass "National Express" ab dem 1. März nur noch die vertraglich vereinbarten Talent-2-Züge einsetze. Komme das Unternehmen den vertraglichen Verpflichtungen nicht nach, solle der "Nahverkehr Rheinland" den Vertrag fristlos kündigen.

"National Express" räumt die Schwierigkeiten ein. "Aufgrund der Fahrzeugprobleme kommt es vereinzelt zu Engpässen bei der Sitzplatzkapazität", teilt Sprecher Daniel Prüfer mit. Dies sei am Dienstag der Fall gewesen. "Statt mit zwei Zugteilen verkehrte der Umlauf nur mit einem Triebwagen. Die Werkstattslots sind bereits erhöht worden, um teilweise noch auftretende Kinderkrankheiten an den Fahrzeugen zu beheben." In den vergangenen Wochen habe man zudem mit Sprayern zu kämpfen gehabt. Betroffene Fahrzeuge hätten nicht eingesetzt werden können. Daher verkehrten die Bahnen teilweise nur mit einem Triebzug.

"Alle entsprechenden Fachbereiche arbeiten mit Hochdruck daran, dass sich der Fahrbetrieb bald stabil hält, damit wir unseren Qualitätszielen selbst gerecht werden", versichert Prüfer.

(sug)
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