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Leverkusen
Zuschüsse für Kultur-Projekte der freien Szene Leverkusens

Leverkusen. Eine Jury entschied 28 Anträge für Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2016 und vergab 22 500 Euro. Von Monika Klein

Der Betriebsausschuss KulturStadtLev gab Grünes Licht für Zuschüsse zu Kulturveranstaltungen der freien Szene im ersten Halbjahr 2016. Eine vierköpfige Jury (zwei gewählte Vertreter der freien Szene, die Zuständige für Regionale Kulturpolitik und Kulturbüro-Leiterin Anke Holgersson) befand über 28 Anträge und die Vergabe von insgesamt 22 500 Euro. Nicht alle entsprachen den Förderkriterien, die der Rat 2009 festgelegt hat. Nicht zuschussberechtigt sind beispielsweise Veröffentlichungen, die überwiegend als Vereinszeitschrift und damit als laufende Ausgabe eingestuft werden. Keinen Anspruch gibt es bei Veranstaltungen außerhalb von Leverkusen (etwa Altenberger Dom), bei mehrfacher Wiederholung von Gastauftritten, oder solche, die noch anderweitig gefördert werden. Wegen Vielzahl und Höhe der Anträge wurden nicht alle im vollen Umfang berücksichtigt.

Die Geschichtsvereine bekommen 2000 Euro für zwei Vortragsreihen. Der Arbeitskreis Literatur erhält 1000 Euro für eine Ausstellung über den Opladener Bahnhof und 300 Euro für einen Vortragsabend. Der Kultur-Kreis erhält 900 Euro für verschiedene Veranstaltungen wie Musik, Lesung, Kabarett und Ausstellung. Die meisten Projekte hat der Förder- und Trägerverein freie Jugend und Kulturzentren für mehrere Gruppen angemeldet: "Beschwerdechor" (750 Euro), "New Noise" (1000 Euro) und die Konzertreihe "Struppig Tanzen" (1100 Euro), die an acht verschiedenen Orten stattfindet. Weitere Zuschüsse gibt es für die Bastarda-Konzertreihe des Flüchtlingsrates Leverkusen (1500 Euro) und für die Traditionsveranstaltungen "Kabarett und Tanz in den Mai" (2000 Euro) und Leverkusens kleinste Sitzung (1300 Euro).

Im Haus der Jugend Opladen wird das HipHop-Mobil (200 Euro) gefördert und der "Brennpunkt-Jam im Skatepark unter der Stelzenbrücke (650 Euro). Die Filmreihe Animus mit Podiumsdiskussionen zu gesellschaftspolitischen Themen wird mit 670 Euro unterstützt, der Filmclub Leverkusen (Reihe skandinavische Filme) mit 380 Euro. 370 Euro bekommt das Junge Theater Leverkusen für ein "Live-Hörspiel", das Matchboxtheater 1500 Euro für die Theaterproduktion "Frau Müller muss weg". Im Kunstverein Leverkusen wird eine Ausstellung mit 1500 Euro gefördert. Weitere Zuschüsse gibt es für Konzerte des Deutsch-russischen Kulturzentrums Alisa (880 Euro), des Türkischen Gesangsvereins (1000 Euro) und des MGV Loreley Schlebusch (1000 Euro). Das Tanztheater Schlebusch erhält 2500 Euro für das Stück "Tanz auf dem goldenen Vulkan".

Quelle: RP
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