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Meerbusch
A 44-Gewerbegebiet: Keine Einigkeit bei CDU

Meerbusch. Kommt es zur Mehrheit in der Politik für die Planung eines Interkommunalen Gewerbegebietes mit Krefeld? In Teilen der Meerbuscher Verwaltung gibt es nach Informationen unserer Redaktion erste Zweifel, ob Planungsausschuss und Rat einer Weiterentwicklung an der A 44 zustimmen werden. Als offen gilt insbesondere, wie die Osterather Vertreter der CDU abstimmen werden. Die CDU hat jetzt fraktionsintern nach einer Diskussion eine erste Abstimmung vorgenommen. Ergebnis: "Es hat eine große Mehrheit für die Weiterentwicklung der Planung gegeben", wie CDU-Fraktionschef Werner Damblon gestern auf Anfrage sagte. Konkreter wollte er noch nicht werden, auch nicht auf die Frage eingehen, inwieweit sich die Osterather Vertreter bei einer Abstimmung im Rat enthalten werden, wie im Rathaus kolportiert wird. Damblon räumte aber ein, dass am Ende womöglich die SPD der Mehrheitsbeschaffer sein wird. SPD-Chefin Nicole Niederdellmann-Siemes sagte, ihre Fraktion würde am Montag das Thema besprechen. Der Koalitionspartner der CDU, die Grünen, werden wohl nicht zustimmen.

Claus Fischer, Osterather CDU-Ratsherr, sagte gestern, dass die Osterather Ratsmitglieder der Planung in bisheriger Variante nicht zustimmen könnten. "Das haben wir den Anwohnern, die protestieren, auch klar so gesagt." Generell sehe er aber anders als die Anwohner in dem Areal kein schützenswertes Gebiet.

Der Krefelder Rat stimmte der Weiterentwicklung der Planung gestern Abend zu. SPD-Ratsherr Jürgen Hengst richtete dort den Appell an Meerbusch, ebenfalls zuzustimmen. Es gehe derzeit noch nicht um Details, sondern um eine generelle Positionierung.

(sep/vo)
 
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