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Meerbusch
Abstiegsendspiel beim TSV

Meerbusch: Abstiegsendspiel beim TSV
Innenverteidiger Stefan Galster vertritt den verletzten Semir Purisevic als Kapitän und geht mit seiner Kampfkraft voran. FOTO: faja
Meerbusch. Die Oberliga-Fußballer brauchen morgen gegen TuRU 80 einen Sieg für den Klassenerhalt. Von Falk Janning

Es geht um Alles oder Nichts. Der TSV Meerbusch muss in der Fußball-Oberliga das Abstiegsendspiel morgen (16 Uhr, Nierster Straße) gegen TuRU 80 unbedingt gewinnen. "Wir gehen in die Partie wie in ein Pokalspiel", sagt der sportliche Leiter Christoph Peters. "Ein Unentschieden reicht uns nicht. Nur mit einem Sieg bleiben wir im Rennen."

Derzeit haben die Meerbuscher einen Punkt Rückstand auf den Cronenberger SC und Schwarz-Weiß Essen. Die Rechnung ist also ziemlich einfach: Verlieren die Blau-Gelben ihr letztes Heimspiel der Saison und Cronenberg (beim VfR Fischen) und Essen (gegen den SC Kapellen) gewinnen, dann steht fest, dass die Meerbuscher die Liga nach unten verlassen müssen. Auf der anderen Seite können die Meerbuscher mit einem Dreier je nach Ausgang der anderen Partien auch einen Zwei-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsplätze erreichen, bevor sie dann nächste Woche beim VfB Homberg das letzte Saisonspiel bestreiten müssen.

Horst Riege hält von diesen ganzen Rechnereien nichts und hält es mit Adi Preislers legendärem Ausspruch "Grau ist alle Theorie - entscheidend is auf'm Platz". "Immer nur rechnen bringt ja nichts, wir müssen am Samstag einfach nur konzentriert und schlagkräftig sein und an unsere Grenzen gehen", sagt der Teammanager. Horst Riege ist überzeugt vom Charakter der Truppe und ziemlich sicher, dass die Mannschaft vor eigenem Publikum eine leidenschaftliche Leistung hinkriegt. "Dass wir wollen, das hat man ja auch vergangene Woche bei unserem 2:0-Heimsieg gegen Ratingen gesehen, als wir ein richtig gutes Spiel gemacht haben."

Die anstehende Partie ist laut Riege aber "die schwerste der letzten vier Spiele". Vor allem den Rauswurf von Trainer Frank Zilles bei den Oberbilkern unter der Woche haben die Meerbuscher mit Schrecken registriert. "TuRU hat sowieso schon eine richtig gute und abwehrstarke Mannschaft, so eine Entlassung kann aber bei ihr noch einmal zusätzlich eine positive Reaktion hervorrufen", sagt Riege. Das sieht auch Christoph Peters so: "Wir werden nichts geschenkt bekommen. Das wird eine knallharte Auseinandersetzung."

Fehlen wird bei den Meerbuschern Brian "Moppel" Günther. Der schnelle Stürmer steht am Samstag in Krefeld vor dem Traualtar, wenn die Partie angepfiffen wird. Nach dem Abpfiff macht sich die Mannschaft dann geschlossen zur Gratulation auf den Weg zur großen Hochzeitsfeier. "Hoffentlich mit guter Laune", sagt Riege. "Am schönsten wäre, wenn wir sagen könnten: ,Moppel, es ist auch ohne Dich gegangen. Wir haben die drei Punkte.'"

Quelle: RP
 
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