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Wahlkampf
"Allgemeinärzte sollten von Bürokratie entlastet werden"

Meerbusch. Wer war zu Gast? Susanne Schneider, 50 Jahre, kommt aus Schwerte, ist Landtagsabgeordnete der FDP und gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Partei. Die gelernte Krankenschwester, die auch in der Pharmaindustrie tätig war, hat drei Kinder, für die sie zwölf Jahres zu Hause blieb. In dieser Zeit kam sie zur Politik und wurde 2012 in den Landtag gewählt. Jetzt bewirbt sie sich wieder um ein Mandat.

Was war der Anlass? Die Landtagsabgeordnete besuchte auf Einladung der Meerbuscher FDP und der Liberalen Senioren das Malteserstift St. Stephanus, um mit den Bewohnern über das Thema "Ein Recht auf Gesundheit in jedem Alter" zu diskutieren. Sie wurde von Käthe Halbach, Sprecherin der Bewohner, begrüßt. Die alte Dame wohnt schon 15 Jahre im Seniorenheim und zeigte sich an den Themen wie menschenwürdige Pflege und Versorgung mit Hausärzten auf dem Lande sehr interessiert.

Wichtigste politische Forderung? Schneider will eine bessere Absicherung von pflegenden Angehörigen in der Rente durchsetzen. Diese sollten wie Altenpfleger eingestuft werden. Allgemeinärzte sollten von der Bürokratie entlastet und ihre Ansiedelung in ländlichen Regionen mit finanziellen Anreizen gefördert werden. Die Landtagsabgeordnete forderte größere finanzielle Anstrengungen des Landes bei der Förderung der Kliniken. Schneider setzte sich für eine Pflicht zur Masernimpfung und eine Ausdehnung des Mammografiescreenings über 70 Jahre ein.

Wichtigster Satz über Meerbusch: "Das Malteserstift macht einen sehr guten Eindruck. Ich möchte gerne wiederkommen und das Haus mit seiner guten Lage im Ortskern genauer kennenlernen." (kir)

Quelle: RP
 
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