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Meerbusch
Beachsoccer-Vizemeister kommen aus Meerbusch

Meerbusch. Wenn die Beachsoccer-Spieler Pascal Müller aus Lank und Peer Petry aus Osterath von ihren Erlebnissen während der gerade beendeten Saison berichten, sprechen sie in Superlativen. "Überragend war es, einfach phantastisch", sagen sie über die Endrunde der Deutschen Meisterschaft, die sie mit den Beachroyals Düsseldorf am Ostseestrand von Warnemünde bestritten. Sie schafften es bis ins Finale, verloren dort aber vor 2000 Zuschauern mit 1:3 gegen den Ibbenbürener BSC. "Wir haben alles versucht, wollten unbedingt den Meistertitel", so Petry. "Es war mehr für uns drin, weil wir im Finale zwei unnötige Gegentore kassierten. Am Ende war die Niederlage aber verdient, weil Ibbenbüren einfach besser war." Stolz sind die beiden Meerbuscher über den Titel des Vizemeisters. "Niemand hatte uns auf der Rechnung, weil wir in der Liga nicht so gut gespielt hatten und nur Rang fünf erreicht hatten", meint Petry. Als Fünfter hatten die Beachroyals die direkte Qualifikation für die Endrunde zwar verpasst, ihnen gelang der Sprung nach Warnemünde aber noch durch den Gewinn der Süd-Meisterschaft. In Warnemünde überstanden sie die Vorrunde nach einem Sieg (7:3 gegen Hohensee United) und einer Niederlage (2:7 gegen Ibbenbüren) als Gruppenzweiter. Im Halbfinale setzten sich die Düsseldorfer mit 3:2 gegen BST Chemnitz durch. Die Tore für die Beach Royals erzielten Georgi Lovchev, Pascal Müller und Peer Petry per spektakulärem Fallrückzieher. Im Finale begannen die Teams aus Düsseldorf und Ibbenbüren sehr nervös. Nach einem Abwurffehler des Beachroyal-Keepers Dennis Storm hieß es früh 0:1. Und auch der Treffer zum 0:2 fiel nach einem Fehler der Düsseldorfer: Ein Ibbenbürener schnappte sich den Ball nach einem verunglückten Rückpass von Nationalspieler Oliver Romrig zum eigenen Torwart und beförderte ihn ins Tor. Von Falk Janning

Aber die Beach-Royals kämpften sich mit viel Leidenschaft ins Spiel zurück. Im dritten Drittel verkürzte Abofazl Chopani aus spitzem Winkel zum 1:2. 30 Sekunden vor Schluss, als die Düsseldorfer alles auf eine Karte setzten, machten die Ibbenbürener mit ihrem dritten Treffer alles klar. Mit dem 3:1 war die Entscheidung gefallen, der Jubel der Ibbenbürener riesengroß.

Dass den Beachroyals der große Triumph verwehrt blieb, machte sie nur im ersten Moment traurig. Enttäuschung suchte man bei ihnen vergeblich. Sie genossen stattdessen die überwältigende Atmosphäre. "Im nächsten Jahr sind dann aber wir dran", so Petry. Über den Finalgegner meinte er: "Sie haben die Trophäe verdient und sind zurecht Deutscher Meister."

Quelle: RP
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