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Meerbusch
Bestattungswald - Verhandlung läuft

Meerbusch. Im nichtöffentlichen Teil der heutigen Ratssitzung (17 Uhr, Meerbusch-Gymnasium) soll erneut über das Thema Bestattungswald gesprochen werden. Der Meerbuscher Forstbesitzer Freiherr Friedrich von der Leyen plant mit der Friedwald GmbH einen Park, in dem sich Bürger unter Bäumen bestatten lassen können - dem Vernehmen nach gegenüber des Teehäuschens an Haus Meer. Klaus Rettig, Fraktionschef der FDP, plädiert jetzt dafür, die Verhandlungen mit der Friedwald GmbH zurückzustellen und die Auswirkungen eines Bestattungswaldes auf die städtischen Friedhöfe zu berechnen.

2012 hatte die Friedwald GmbH erstmals einen Antrag an die Stadt gestellt, im ersten Anlauf aber eine Abfuhr kassiert. 2015 beauftragte der Rat die Verwaltung dann mit Verhandlungen mit dem Unternehmen. Problematisch aus Sicht des städtischen Haushalts sind die Verhandlungen, weil Meerbusch auch eigene Friedhöfe betreibt. Schon jetzt lassen sich immer weniger Menschen auf Gräberfeldern bestatten, wählen stattdessen die Urnenbestattung. Der Anteil der Erdbestattungen an den durchschnittlich ca. 525 Bestattungen in Meerbusch ging von 54 Prozent in 2009 auf 37 Prozent in 2014 zurück.

(sep)
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