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Meerbusch
Bezirksregierung: Verkehrssicherheit verbessert

Meerbusch. 555 Unfälle haben sich laut Unfallstatistik im vergangenen Jahr in Meerbusch ereignet. Zwei Kreuzungen gelten aktuell als Unfallschwerpunkte: Zum einen an der Ecke Xantener Straße/Schlossstraße, dort ereigneten sich drei Unfälle mit Verletzten sowie sieben weitere, bei denen aber niemand verletzt wurde, zum anderen an der Schlossstraße/Ecke Osterather Straße, nur ein paar Meter entfernt. Dort nahmen die Polizisten im vergangenen Jahr 33 Unfälle auf: sieben mit Verletzten, 26, bei denen niemand verletzt wurde.

Das Verkehrsdezernat der Bezirksregierung Düsseldorf teilt nun mit, dass es seit 2015 keine Unfallhäufungsstelle im Regierungsbezirk gibt, die nicht beseitigt wurde. Dies, heißt es, gehe aus dem Jahresbericht 2016 der Bezirksregierung an das Verkehrsministerium NRW hervor.

Festgelegt werden die Unfallhäufungsstellen durch die jeweils örtlichen Straßenverkehrsbehörden nach Auswertung der von der Polizei bereitgestellten Unfalldaten. Dabei spielen die Unfalltypen ebenso eine Rolle wie die Zahl und die Schwere der Unfälle. Die Unfallkommissionen - bestehend aus Vertretern der Straßenverkehrs-, Straßenbau und Polizeibehörden - werten das Unfallgeschehen aus und beraten und beschließen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Die Bezirksregierung beaufsichtigt die Tätigkeit der Kommissionen und konzentriert sich dabei vor allem auf die Unfallhäufungsstellen, bei denen mehr als zwei Jahre in Folge die Richtwerte überschritten wurden.

Quelle: RP
 
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