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Meerbusch
Bürgerhaus Lank kaum gebucht - neues Tarifmodell

Meerbusch. Das Bürgerhaus Lank wird aus Sicht der Verwaltung viel zu wenig von Bürgern genutzt. 2010 hatte die Verwaltung das Haus in Betrieb genommen und machte jetzt - sechs Jahre später - einen Kassensturz: "Externe Einnahmen gibt es nur in geringem Umfang", sagt Claus Klein von der Immobilienverwaltung. Die Auslastung liege nur bei 20 Prozent. Ein Problem sei, dass die Räumlichkeiten während der Schulferien immer leer stünden. Bisher wird das Bürgerhaus nur von Volkshochschule, Musikschule, Awo und DRK genutzt. Die Stadt will nun dazu übergehen, die Räumlichkeiten auch zu gewerblichen Nutzungen zur Verfügung zu stellen. "Das war bisher nicht möglich", erklärte Claus Klein im jüngsten Hauptausschuss.

Die bisherige Entgeltordnung für das Bürgerhaus hatte zum Ziel, eine möglichst hohe Auslastung der Sitzungsräume zu erreichen. Gleichzeitig sollte durch die damit verbundenen Einnahmen zumindest ein Teil der jährlichen Betriebskosten des Hauses refinanziert werden. Die Prüfung der Verwaltung hat nun ergeben, dass die Räume überwiegend nachmittags und abends genutzt werden, aber so gut wie nie am Vormittag. Neben der Öffnung für gewerbliche Zwecke plant die Verwaltung ein neues Tarifmodell. So kann man das Bürgerhaus vormittags zu einem günstigeren Preis buchen als am Nachmittag.

Die Verwaltung geht davon aus, dass das neue Bezahlmodell zu 9700 Euro Mehreinnahmen pro Jahr führen kann. Dabei sei die gewerbliche Nutzung noch nicht einmal berücksichtigt, weswegen die Mehreinnahmen sogar noch höher ausfallen könnten.

(sep)
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